Du durchstöberst gerade die Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken Archive vom April, 2012.

Über Ralph Günther

Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

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Archiv für April 2012

Aller Anfang war schwer: Als sich Webworker Sascha Lechner vergangenes Jahr selbständig machte, wusste er, was er nicht wollte – allein Zuhause und „weg vom Schuss“ vor dem Schreibtisch versauern. Diesen Monat hat sein “Projekt”, der knapp 100 Quadratmeter große Coworking-Space „Farbraum“ in Langweid-Foret, eröffnet – ein Sammelbecken für Kreative, Texter, Start-ups, Programmierer, digitale Nomaden & Co.

Übrigens: Sascha kenne ich seit Längerem aus der „Szene“ von Augsburgern BarCamp-Treffen. Und als er sich letztes Jahr selbständig machte, hat er über mein Versicherungsportal exali eine Media-Haftpflicht abgeschlossen. Im Gespräch über den „Farbraum“, hat mich daher natürlich auch interessiert, warum er schon zu Beginn die Absicherung seiner beruflichen Risiken als Webworker auf dem Radar hatte.

Was für eine Überraschung: Meine Wenigkeit ist in der Liste bei den Top 200-Autoren mit Google+ Integration mit dabei, die SEO-Experte Marcus Tober vergangene Woche auf dem Blog searchmetrics.com veröffentlicht hat – und zwar auf Platz 197. Klar: Da freut sich das Ego. Und gleichzeitig meldet sich eine Stimme, die sagt: Das geht noch besser als Platz 197. Diese Woche empfehle ich Euch deshalb den Artikel von Marcus Tober, in dem Ihr auch erfahrt, wozu das rel=author Tag eigentlich gut ist. Zudem habe ich einige lesenswerte Links zum Thema zusammengestellt. Meine Fundstücke der Woche.

Wer sich als Freiberufler auf der Business-Plattform XING präsentiert, optimiert sein Profil so gut wie möglich. Klar, schließlich sollen potentielle Auftraggeber erkennen können, welche Skills und Referenzen der Freiberufler mitbringt. Doch Vorsicht: Zwischen Eigenwerbung und der Verletzung von Geheimhaltungspflichten ist es ein schmaler Grat. Eine Erfahrung, die auch diese IT-Freiberufler machen mussten. Auf ihrem XING-Profil konnten sich Interessenten nicht nur über deren Skills informieren, sondern auch über wichtige Projektinterna ihres Auftraggebers: einem Unternehmen aus der Rüstungsindustrie…

Diese Woche erkläre ich, warum die IT-Versicherung unbedingt auch Schadenersatzforderungen wegen des Verstoßes gegen Geheimhaltungs- und Vertraulichkeitspflichten abdecken sollte.

Wer ein Ziel erreichen will, schafft das manchmal nicht ohne Hilfe von außen. Ein Prinzip, das vereinfacht auch für das Verhältnis von Consultants und ihren Kunden gilt: Der Auftraggeber erhofft sich Fördergelder für sein Projekt, der Consultant soll ihn dabei unterstützen. Doch wie das so ist mit Hoffnungen: Sie werden nicht immer erfüllt. So auch bei diesem Schadenfall aus der Praxis, der vor kurzem von meiner Firma exali bearbeitet wurde. Als sich das Blatt plötzlich in eine für den Kunden unbefriedigende Richtung wendete, trat er vom Vertrag mit seinem Consultant zurück. Und der stand nun da mit all seinen vergeblichen Aufwendungen, die er bereits in die Beratung gesteckt hatte…

Der Schadenfall zeigt, was ich in der Praxis von Consultants immer wieder feststelle: Wenn die Beratung nicht zum gewünschten Erfolg führt, stehen am Ende immer häufiger Schadenersatzforderungen und / oder ein Rücktritt vom Vertrag im Raum. Diese Woche will ich Euch deshalb erläutern, wie sich Consultants in solch einem Fall absichern können – und welche Rolle dabei die Eigenschadenversicherung in der Berufshaftpflicht spielt.

Ein Shitstorm wäre kein Shitstorm, hätte er nicht unangenehme, imageschädigende und in vielen Fällen leider auch teure Konsequenzen für das betroffene Unternehmen. Eine Erfahrung, die sich von Pril, über Nestlé, McDonalds , ING-DiBa bis hin zum FC Bayern München auch bereits einige der ganz großen Unternehmen teilen mussten. Wer sich gegen die Flut der Empörung schützen will, sollte sich frühzeitig Hilfe holen: Informationen ist Trumpf. Denn zur richtigen Krisen-Kommunikation gehört nicht nur die richtige Reaktion im Ernstfall, sondern auch gründliche Vorbeugung.

Ein Ratschlag, der meiner Meinung nach nicht oft genug wiederholt werden kann – und den auch Kommunikationsexpertin Dr. Kerstin Hoffmann ihren Lesern mit auf den Weg gibt: Mit „Shitstorms und andere Krisen“ hat die Journalistin eine tolle Zusammenfassung zum Thema geschrieben.

„Hier stimmt was nicht“, war der erste Gedanke. „Ein schlechter Aprilscherz“ der Zweite. Und der Dritte: „So kann das auf keinen Fall bleiben“. Die Rede ist von dem Firmenlogo meines Versicherungsportals exali, das plötzlich auf dem Kopf stand. Oder besser: Das „x“ in exali ging auf einmal nach oben, statt nach unten. Ein Fehler, den die mit Gestaltung und Anbringung des Logos beauftragte Werbeagentur natürlich korrigieren muss: Den schon bald soll genau dieses Logo in einem beleuchteten Würfel die Außenwand unserer neuen Büroräume schmücken.

Das vertauschte „x“ im Logo zeigt plastisch: Werbeagenturen können durch ihre Tätigkeit nicht nur einen Dritten schädigen, sondern auch selbst Schaden erleiden (so genannter Eigenschaden). Wie sich Werbeagenturen und freiberufliche Medienschaffende absichern können.