Über Ralph Günther

Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

Zum Versicherungsportal

exali.de - Mein Business bestens versichert

RSS

RSS

Networking

Follow exali on Twitter  

Meta

Diese Seite wird überprüft von der Initiative-S

Wer kein Backup macht und bei einem Crash Daten verliert ist selbst schuld? Immerhin gehört eine gründliche Datensicherung zu den absoluten Business-Basics. Doch was ist, wenn trotz Backup wichtige Dokumente unwiederbringlich verloren gehen? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und es kommt gar nicht so selten vor. Warum Daten trotz Backup verloren gehen und was ihr tun könnt, um eure Daten wirklich zu sichern…

Datenverlust trotz Backup? Kommt leider häufig vor!

Datenverlust trotz Backup? Kommt leider häufig vor!

…erfahrt ihr heute auf meinem Blog.

Wo sind nur die Daten hin?

Eine Studie der Datenretter von KrollOntrack unter 1000 Unternehmen lässt auf den ersten Blick Gutes für die internationale Business-Welt hoffen. Denn von den Befragten – die alle vor kurzem einen Datencrash erlitten haben – hatten immerhin 65 Prozent ein aktuelles Backup. Wer ein Backup hat ist leider noch nicht auf der sicheren Seite, wie die weiteren Zahlen der Studie zeigen.

Denn die Backups waren nur in 67 Prozent der Fälle (nahezu) vollständig. Das bedeutet, dass von den 1000 Unternehmen 565 nicht alle Daten vollständig wiederherstellen konnten. 215 der 565 haben trotz vorhandenem Backup (viele) Daten verloren.

Woher kommt der Datenverlust?

Die Experten sind der Frage auf den Grund gegangen, weshalb – obwohl der Sicherheitsgedanke offensichtlich da ist – so viele Backups nichts taugen. Die Antworten sind teils nachvollziehbar, manche verursachen ungläubiges Kopfschütteln.

Rund 14 Prozent der Befragten sind Backup-Lösungen zu teuer und zu aufwändig. In vielen Fällen wurden nicht alle vorhandenen Geräte in die bestehende Backuplösung integriert. Und knapp ein Viertel der Befragten sind in der Vergangenheit nie auf die Idee gekommen zu testen, ob ihr Backup auch wirklich funktioniert….

Wie funktioniert ein gutes Backup?

Ob ihr für eure Datensicherung eine gute Cloud-Lösung nutzt oder noch klassisch auf Band sichert, ist Geschmackssache. Doch die Datenretter von KrollOntrack haben für jede Form des Backups ein paar wichtige Tipps parat, damit ihr im Fall der Fälle nicht ohne Sicherheitskopien dasteht:

  • Legt einen festen Zeitplan für die Datensicherung an, in dem alle Geräte und Medien abgedeckt sind.
  • Checkt regelmäßig, ob der Sicherungsvorgang auch zur festgesetzten Zeit stattfindet.
  • Prüft die Datensicherungssysteme regelmäßig auf Fehler.
  • Stellt sicher, dass in eurer Datensicherungen auch wirklich alle Daten vorhanden sind und abgerufen werden können.

Bei exali.de setzen wir zum Beispiel für unsere lokalen Daten auf eine tägliche Spiegelung sämtlicher Daten auf einem digitalen Laufwerk. Zusätzlich haben wir eine zusätzliche „Notfallkopie“ der lokalen Daten auf zwei Raids, die täglich aktualisiert und im Wochenrhythmus in einem  Bankschließfach verwahrt werden. Sollte tatsächlich das Worst-Case-Szenario eintreten und zum Beispiel unser Büro abbrennen, sind alle Daten in Sicherheit.

Noch eine kleine Geschichte nebenbei: Das Backup zur Bank zu bringen hat seinen ganz eigenen Reiz. Wenn ich an das Schließfach möchte, um den Datenträger wöchentlich auszuwechseln, brauche ich dazu einen speziellen Schlüssel; der Bankangestellte hat ebenfalls einen Schlüssel. Zu dem Schlüssel gibt es dann noch ein geheimes Kennwort und nur wenn beide Schlüssel da sind und ich das richtige Kennwort nenne, bekomme ich Zugang zu unserem Backup. Das nenne ich mal Datensicherung mit „Hollywoodflair“ 😉

Weitere interessante Artikel:

Schreiben Sie einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.