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Einmal im Jahr eilt der Ruf nach München: Dann veranstaltet die Hiscox AG ihren Haftpflichttag in Bayerns Hauptstadt. Am vergangenen Dienstag war es wieder soweit: Im „The Charles Hotel“ trafen sich Versicherungsmakler aus ganz Deutschland mit den Experten des Spezialversicherers für berufliche Risiken.

Das Expertenteam der Hiscox (von links): Michael Rosenberg, Underwriter Berufliche Risiken, Markus Klopfer, Niederlassungsleiter in München und Alexander Rudolph, Technical Underwriting Manager Berufliche Risiken.

Das Expertenteam der Hiscox (von links): Michael Rosenberg, Underwriter Berufliche Risiken, Markus Klopfer, Niederlassungsleiter in München und Alexander Rudolph, Technical Underwriting Manager Berufliche Risiken.

Natürlich waren auch wir von der exali GmbH vor Ort, haben uns informiert, ausgetauscht, „genetworkt“ – und uns von den interessanten Vorträgen zu den Themen Unternehmensberatung und Social Media inspirieren lassen. Ein Blick hinter die Kulissen – inklusive Bildergalerie.

Blick hinter die Kulissen eines Spezialversicherers

Der dritte Hiscox Haftpflichttag stand ganz im Zeichen von Risiken und Schadenfällen, mit denen Unternehmensberater konfrontiert sind. So brachte Markus Klopfer, Niederlassungsleiter der Hiscox in München, das Grundproblem vieler Selbstständiger auf den Punkt: „In der Projektarbeit können viele Fehler passieren“, warnte er in seiner Eröffnungsrede. Das richtige Risikomanagement, zu dem auch eine bedarfsgerechte Berufshaftpflichtversicherung gehöre, dürfe deshalb niemals vernachlässigt werden.

Denn wenn Beratungsprojekte scheitern, sind die Schäden beachtlich. Das machte Michael Rosenberg, Underwriter Berufliche Risiken der Hiscox, deutlich. In seinem Vortrag stellte er viele Schadenbeispiele aus der Praxis des Unternehmensberaterumfelds vor:

Da war etwa der Unternehmensberater, der einen Jungunternehmer beriet – dabei jedoch völlig vergessen hatte, ihn auf staatliche Förderprogramme aufmerksam zu machen. Die Folge: Der Unternehmensberater musste für den Schaden (den entgangenen Vermögensvorteil) haften – in Höhe von 80.000 Euro.

Schadenfälle in Millionenhöhe

Manche Fälle, so Rosenberg, gingen sogar in die Millionen. Wie dieser: Im Rahmen eines Merger & Aquisition Deals wurden vertrauliche Informationen publik. Dadurch wurde der Kaufpreis deutlich nach unten getrieben. Die Konsequenz: Der verantwortliche Berater wurde auf 1,5 Millionen Euro verklagt.

Obwohl jedes dritte Projekt mit dem Ergebnis ‚nicht erfolgreich‘ endet, könnten sich Unternehmensberater gegen dieses Risiko schützen: mit Risiko- und Vertragsmanagement sowie einer bedarfsgerechten Berufshaftpflichtversicherung. Das erklärte Alexander Rudolph. In seinem Vortrag referierte der Technical Underwriting Manager Berufliche Risiken der Hiscox über die Gründe für das Scheitern von Beratungsprojekten und klärte über verbreitete Irrtümer im Projektgeschäft auf.

Checkliste: Darauf sollten Unternehmensberater bei einer Berufshaftpflichtversicherung achten

Zudem fasste der Experte zusammen, worauf Unternehmensberater bei einer Berufshaftpflichtversicherung achten sollten:

  • Hohe Kapazitäten
  • Offene Deckung – was nicht ausgeschlossen ist, gilt als versichert
  • Weltweiter Versicherungsschutz, soweit erforderlich
  • Versicherungsschutz für Verzug, für Erfüllungsfolgeschäden, für die Verletzung von Schutz- und Urheberrechten, für das Interimsmanagement, D&O-Versicherung für Interimsmanager sowie die Absicherung von M&A Tätigkeiten.

Nach diesem informativen Überblick über den Markt der Unternehmensberater inklusive Risiken, Schadensfällen, Lösungs- und Absicherungsmöglichkeiten war eine kleine Pause angesagt, bei der wir mit den Teilnehmern angeregt diskutiert und Fotos gemacht haben. Danach ging der Haftpflichttag mit den Themen Social Media und Marketing im Web interessant weiter.

„Mitzwitschern“ und „Gesicht zeigen“: Die perfekte Performance auf allen Kanälen

Christoph Ohnweiler, Senior Consultant der F&H Public Relations GmbH , erklärte in seinem Vortrag anschaulich, wie sich Botschaften richtig verkaufen lassen – im Direct-Mailing und auf Webseiten. Mit im Gepäck hatte er viele Tipps: „Wer will, dass seine Texte gelesen werden, der muss verständlich schreiben, in klaren knappen Sätzen – mit der Kernaussage gleich am Anfang“, so der Profi. Denn nur, wer den Leser nicht mit unverständlichen Schachtelsätzen überfordere, könne ihn mit seinen Texten auch fesseln und zum Weiterlesen anregen.

Auf welchen Plattformen diese perfekt geschriebenen Texte auch perfekt in Szene gesetzt werden können, darüber sprach Martin Müller: Der Geschäftsführer und Social Media Experte von Müller Consult führte die Zuhörer in die spannende Welt des Social Media ein – einem Trend, an dem auch die Versicherungsbranche künftig nicht mehr vorbeikommt. Sein Vortrag war für uns als Versicherungsportal natürlich besonders interessant. Denn mit diesem Blog, unserer Homepage sowie unserer Präsenz auf Twitter und Facebook sind auch wir auf den wichtigsten Social Media Kanälen zuhause.

Ein Thema, das wir im Anschluss bei einem ausgesprochen leckeren Dinner natürlich weiter mit den Experten von Hiscox, den Referenten und unseren Kollegen aus der vertieft haben. Unser Fazit: Der Haftpflichttag der Hiscox war wieder eine tolle Veranstaltung – deshalb sind wir im nächsten Jahr natürlich wieder mit dabei!

Für alle, die noch mehr Infos wollen: Trotz der interessanten Vorträge und guten Gespräche haben wir nicht vergessen, viele Fotos von der Veranstaltung zu machen. Einen Blick hinter die Kulissen, was los war, wer da war und wer die Personen hinter der Hiscox sind, zeigt unsere Bildergalerie.

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