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Web 2.0, wo liegen die Chancen und auch die Gefahren? Als Versicherungsexperte interessiert mich natürlich beides. Bei meinen Recherchen dazu bin auf mein aktuelles Funkstück der Woche gestoßen: Im Blog besser 2.0 geht es darum, wie Unternehmen zum Vorteil aller interaktiv sein können.

Frank Wolf, Herausgeber des Blogs besser 2.0

Frank Wolf, Herausgeber des Blogs besser 2.0

Dem Initiator und Herausgeber des Blog, Frank Wolf, habe ich ein paar Fragen gestellt und sehr aufschlussreiche Antworten erhalten.

Herr Wolf, kurz und knackig, Ihr Blog besser 2.0 in 2 Sätzen?

Es heißt ja: You can keep your business out of the web, but you can’t keep the web out of your business. Im Kern schreiben wir für alle, die ihr Unternehmen nicht aus dem Web (2.0) heraushalten wollen.

Warum gibt es Ihren Blog?

Das Thema Web 2.0 bietet für so viele klassische unternehmerische Problemzonen wie Wissensmanagement oder die Zusammenarbeit von Teams ganz neue Lösungsansätze. Das fasziniert uns einfach und setzt die nötige Energie für so einen Blog frei.Dazu kommen ganz praktische Aspekte wie der Austausch mit anderen Experten und Anwendern und mittlerweile eine gewisse Reputation die gerade bei den ersten Kontakten mit neuen Kunden hilfreich ist.

Worum geht es in Ihrem Blog?

Die große Euphorie über funktionierende Web 2.0-Anwendungen und deren oft unreflektierte Übernahme in den Unternehmenskontext schadet der Sache viel mehr, als Sie ihr nützt. Bei aller Begeisterung über Web 2.0 Ansätze ist unser größtes Thema deshalb immer wieder mit gesundem Menschenverstand auf den großen Berg von Nutzenversprechen zu schauen und klar zu sortieren:

Was ist Hype? Was macht wirklich Sinn? Wie funktioniert es genau? Wir haben zum Beispiel eine dreiteilige Serie von Wissensmanagement-Präsentationen gemacht, deren erster Teil ganz in diesem Sinne „Der Wikipedia Irrtum“ heißt.

Web 2.0: Welche Gefahren für Unternehmen gibt es Ihrer Meinung nach?

  1. Falsche Erwartungen oder unreflektierte Übernahme von Web 2.0 Modellen wie Wikipedia oder Xing in den Unternehmenskontext.
  2. Abkopplung von internen Web 2.0 Anwendungen von bestehenden Lösungen wie dem Intranet, Wissens-Datenbanken oder Kollaborationsplattformen
  3. Überhöhte Erwartungen an die kurz- und mittelfristige Wandelbarkeit von Unternehmenskulturen.
  4. Endlose Diskussionen über mögliche Gefahren des Kontrollverlustes oder von Vandalismus. Das sind eher gefühlte Probleme bevor Unternehmen tatsächlich etwas ausprobiert haben.

Das tatsächliche Problem ist die oft mangelnde Beteiligung – Ursache dafür sind vor allem die Punkte 1-3.

Ihre 4 wichtigsten Ratschläge für Unternehmen, um diesen Gefahren im Web 2.0 aus dem Weg zu gehen?

Man sollte sich mit folgenden vier Fragen befassen und versuchen zu beantworten:

  1. Welche aktuellen Probleme kann ich mit Web 2.0 Ansätzen lösen?
  2. Von welchen Anwendungen (Top Kandidat: Intranet) kann ich ausgehen, um Web 2.0 Funktionalitäten schrittweise einzuführen?
  3. Wie hole ich Nutzer ab, die nicht jeden Tag im Social Web unterwegs sind? (Siehe dazu z.B. unseren Artikel „Wem sollten wir applaudieren – den Menschen oder den Maschinen?
  4. Welche Web 2.0 Ansätze können wir unserem Unternehmen aus kultureller Sicht realistischer weise zumuten? Ein spannender Web 2.0-Anwendungsfall kann einen Schritt vor der Kultur des Unternehmens sein, aber nicht zwei oder drei.

Herr Wolf, vielen Dank für das interessante Gespräch.

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