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IT-Haftpflicht Archives - Seite 3 von 11 - Ralph Günther Blog - Versicherung neu denken Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken
 
 
 

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Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

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Archiv für die Kategorie ‘IT-Haftpflicht’

Online-Shops, bei denen es Konsum- und Beautyartikel günstiger als zur unverbindlichen Preisempfehlung gibt, boomen bei Schnäppchenjägern. Klar, wer freut sich nicht, wenn er ein Produkt günstiger als normal bekommen kann. In diesem Fall allerdings etwas zu günstig: Weil der mit der Programmierung des Online-Shops beauftragte IT-Dienstleister falsche Preise importierte, gab es diverse Parfüms sogar noch unter dem Einkaufspreis. Ein Fehler, der zwar die Kunden freute – den Auftraggeber allerdings weniger. Und plötzlich standen knapp 4.000 Euro Umsatzausfall im Raum…

Um diesen konkreten Schadenfall geht es diese Woche auf meinem Blog – und darum, wie sich IT-Dienstleister und IT-Freelancer absichern können, wenn ihre Kunden durch sie finanzielle Einbußen wie einen Umsatz- und Gewinnausfall erleiden.

Die treuen Kundinnen mit einer besonderen Brief-Mailing-Aktion zu überraschen ist ein Marketing-Service, den viele Unternehmen nutzen. So auch ein Bekleidungs-Konzern, der damit die Käuferinnen seiner Mode überraschen wollte. Blöd nur, wenn die Werbebotschaft bei der falschen Adresse ankommt, wie in meinem aktuellen Fall: Weil sich beim Export der Kunden-Daten ein Fehler eingeschlichen hatte, wurden kurzerhand mehr als 9.000 Briefe an ungültige Adressen geschickt und ein vierstelliger Betrag „in die Luft geblasen“. Ein Schaden, für den das Bekleidungshaus den für die Datenbanksoftware zuständigen IT-Dienstleister zur Kasse bat…

Die Woche gehe ich auf meinem Blog wieder auf einen brandaktuellen Schadenfall aus meiner Versicherungspraxis ein. Und natürlich gibt es auch einen Exkurs zum Thema, wie Ihr Euch als IT-Dienstleister im Ernstfall absichern könnt.

Cloud Computing, das eigene Büro in der Wolke. Ein Service, der seit geraumer Zeit nicht nur die Diskussion in den Fachmedien beherrscht, sondern als wichtiges Business-Tool von immer mehr Freiberuflern genutzt wird. Grund genug für mich, einen Experten für Cloud-Services mit Fragen zu einem Bereich zu löchern, der sich bei Selbständigen und in mittelständischen Betrieben offensichtlich immer mehr durchsetzt – zu dem es aber immer noch viele Fragezeichen gibt.

Herausgekommen ist dabei ein Interview über Chancen, Risiken und Nebenwirkungen von Cloud-Services mit einem, der es wissen muss: Philipp Stute von der Janz IT AG, Projektleiter des Cloud Computing Portals mittelstandscloud.de. Meine 5 Fragen an…

Eine Software zu programmieren dauert Monate bis Jahre – gerade mal 45 Minuten dauerte es dagegen, die seit 17 Jahren bestehende amerikanische Aktienhandels-Firma Knight Capital wegen einer Softwarepanne an den Rande des Ruins zu bringen. Denn nach dieser Zeit war das Wall-Street-Unternehmen um ganze 440 Millionen Dollar (!!!) leichter.

Der Riesenverlust der Finanzfirma zeigt, wie schnell ein kleiner Software-Bug immensen Schaden anrichten kann. Und damit handelt es sich mal wieder um einen Fall, den ich mit Euch weiterdenken will: Was wäre, wenn Ihr als freiberuflicher IT-Experte für Euren Kunden eine Software programmiert habt, die am Ende völlig aus dem Ruder läuft?!

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Und die können bei Freiberuflern teure Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Ein Thema, das ich in vielen Variationen immer wieder auf dem Blog aufgreife: Um für haftungsrechtliche Risiken zu sensibilisieren, und um zu zeigen, wann und wie eine Berufshaftpflicht Schutz bieten kann. So weit, so gut. Auf einen meiner zuletzt geschilderten Schadenfälle habe ich interessantes Feedback bekommen: „Aber es kann doch für Dienstleister nicht der Weg sein: Dann mache ich das über die Versicherung. Rechtssicher Arbeiten ist viel wichtiger“, schrieb ein Leser.

Eine Meinung, die ich vollkommen teile – und die mich auf die Idee gebracht hat, mich genauer mit dem Thema „grob fahrlässige Schadenverursachung vs. ordentliche Dienstleistung“ zu beschäftigen.

Ein paar Klicks, ein paar Euro Registrierkosten – und schon ist die Domain für die eigene Webpage im Internet reserviert. Klingt kinderleicht, ist es allerdings nicht. Denn die Tücke liegt im Detail – vor allem, wenn es um die internationale Registrierung von Domain-Namen geht. Eine Erfahrung, die auch ein IT-Freiberufler machen musste. Für ein großes Industrieunternehmen sollte er eine ausländische Domain sichern. Und ehe er sich versah, entwickelte sich die scheinbar einfach zu erledigende Domainreservierung innerhalb weniger Tage zu einem ausgewachsenen Schaden in Höhe von knapp 5.000 Euro. Ein brandaktueller und sehr klassischer Schadenfall, wie er erst vor kurzem auf meinem Tisch gelandet ist.

O`lala, über diesen Fail dürfte sich der eine oder andere Shopping-Wütige kürzlich gefreut haben: Auf dem französischen Online-Versandportal 3Suisses gab es plötzlich das komplette Sortiment 50 Prozent reduziert. So war das allerdings nicht gewollt: Eigentlich sollten nur bestimmte Produkte für bestimmte Kunden reduziert werden – und das auch nur mit einem Rabatt von 20 Prozent. Schuld daran war ein Software-Fehler, der sich im Programm eingeschlichen hatte…

Der „Preisdumping-Unfall“ auf dem Versandportal zeigt, welche unangenehmen Folgen ein kleiner technischer Fehler haben kann. Diesen Fall möchte ich mit Euch um die Ecke denken: Was wäre, wenn Ihr als Dienstleister für einen Kunden den Webshop macht – und solch ein Fail passiert?!

Verstoß-Theorie, Schadenereignis-Theorie und Claims-Made-Prinzip : Was hinter diesen drei Schadentheorien der Versicherer in der „grauen Theorie“ steckt, habe ich vergangene Woche hier auf dem Blog erklärt. So weit, so gut. Aber wie sieht das nun ganz konkret in der Praxis aus? Wann ist ein Schaden bei welcher Theorie tatsächlich versichert – und zu welchem Zeitpunkt muss dafür Versicherungsschutz bestehen?

Das will ich diese Woche im zweiten Teil der kleinen Serie zeigen – und zwar anhand von sechs verschiedenen Grafiken, in denen ich verschiedene Schaden-Szenarien „durchspiele“.