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IT-Haftpflicht Archives - Seite 4 von 11 - Ralph Günther Blog - Versicherung neu denken Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken
 
 
 

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Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

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Archiv für die Kategorie ‘IT-Haftpflicht’

Consultants, Freiberufler im Media Business oder IT-Experten – so unterschiedlich ihre Tätigkeiten auch sind, im Schadenfall brennt ihnen meist dieselbe Frage unter den Nägeln: „Ist mein Schaden versichert?“ Einer der Knackpunkte ist, wie der versicherte Schadenfall in den Versicherungsbedingungen definiert ist – die so genannte Schadentheorie. Sie regelt in welchem Zeitraum die Schadenursache, das Schadenereignis oder die Anspruchsstellung des Geschädigten liegen muss, damit Versicherungsschutz besteht.

Auch wenn das Thema zunächst sehr abstrakt klingt, lohnt sich hier ein Blick hinter die Kulissen. Diese Woche will ich in Teil 1 der kleinen Serie, der Verstoß-Theorie, der Schadenereignis-Theorie und dem Claims-Made-Prinzip näher auf den Grund gehen.

Wer sich als Freiberufler auf der Business-Plattform XING präsentiert, optimiert sein Profil so gut wie möglich. Klar, schließlich sollen potentielle Auftraggeber erkennen können, welche Skills und Referenzen der Freiberufler mitbringt. Doch Vorsicht: Zwischen Eigenwerbung und der Verletzung von Geheimhaltungspflichten ist es ein schmaler Grat. Eine Erfahrung, die auch diese IT-Freiberufler machen mussten. Auf ihrem XING-Profil konnten sich Interessenten nicht nur über deren Skills informieren, sondern auch über wichtige Projektinterna ihres Auftraggebers: einem Unternehmen aus der Rüstungsindustrie…

Diese Woche erkläre ich, warum die IT-Versicherung unbedingt auch Schadenersatzforderungen wegen des Verstoßes gegen Geheimhaltungs- und Vertraulichkeitspflichten abdecken sollte.

Missverständnisse versus Hintergründe: Vor kurzem habe ich hier auf dem Blog über den obligatorischen Selbstbehalt geschrieben, den Freiberufler im Schadenfall selbst tragen müssen. Konkret ging es dabei um den festen Selbstbehalt von 500 Euro in der speziellen Media-Haftpflicht. Ein Betrag, der immer wieder für Zündstoff sorgt – denn manchen erscheint er einfach zu hoch. Doch auch ein weiterer Aspekt in punkto Selbstbehalt stiftet Verwirrung, wie mir die Diskussionen im Netz zeigen: Der im Zusammenhang mit weltweitem Versicherungsschutz üblicher Weise deutlich höher angesetzte Selbstbehalt bei Schäden in den USA und Kanada.

Warum der weltweite Versicherungsschutz so wichtig ist, was er unbedingt abdecken sollte und was das mit dem Territorialitätsprinzip auf sich hat – das will ich Euch diese Woche zeigen. Dabei greife ich auch die Diskussion um die Kosten auf, die ihr selbst zu tragen habt, wenn es zum Prozess vor einem amerikanische oder kanadischen Gericht kommt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das gilt vor allem in punkto Cloud Computing. Denn die Nutzer dieser Services liefern ihrem Provider sensible und vertrauliche Daten sozusagen auf dem Silbertablett. Sicherheits-Prüfsiegel sind deshalb für die Anbieter wichtige Tools, um Vertrauen bei den Kunden zu schaffen und sich im Wettbewerb abzusetzen. Doch welche Zertifizierungen sind beim Cloud-Computing tatsächlich relevant – und was bedeutet das in punkto Nachweis für die Provider? Antworten liefert der Artikel „Sicherheits-Zertifikate für die Cloud: Schmuckes Beiwerk oder harter Faktor“ von Dr. Clemens Plieth, auf den ich vor kurzem im Netz gestoßen bin.

Der Beitrag des Managing Director Service Delivery ist nicht nur für die Nutzer von Cloud-Computing-Services, sondern auch für Provider interessant. Mein Fundstück der Woche.

Immer wieder stoße ich im Netz auf Kommentare der User, die den Sinn und Zweck einer Vermögensschadenhaftpflicht in Frage stellen. Verständlich, denn zu diesem Thema gibt es immer noch genauso viele Missverständnisse, wie Aufklärungsbedarf. Eine Lücke, die ich auf diesem Blog schließen möchte. Vergangene Woche habe ich deshalb über die Gretchenfrage „Katalog-Deckung und die Offene Deckung“ geschrieben. Eines von vielen Themen, das in punkto Vermögensschadenhaftpflicht für Diskussionsstoff sorgt. Genauso wie die Frage nach der obligatorischen Selbstbeteiligung im Schadenfall. Manche empfinden diese zu hoch, vor allem wenn es um Schäden wie Abmahnungen geht.

Diese Woche dreht sich mein Blog deshalb um die Frage nach dem Selbstbehalt im Schadenfall – und ganz allgemein um den Sinn und Zweck der Vermögensschadenhaftpflicht.

Was im Netz in punkto Teilen, Einbinden, Nutzen, Hochladen und Co. erlaubt ist, das ist rechtlich hoch kompliziert. Wie war das jetzt nochmal mit dem Urheberrecht? Wann drohen Abmahnungen? Und auf welchen rechtlichen Grundlagen basiert das Ganze? Fragezeichen zum Thema gibt es viele – verständliche Antworten leider nur wenige. Und nicht jeder kann und will sich in seiner Freizeit durch Gesetzestexte kämpfen. Gut, dass sich einige Experten auf die Fahne geschrieben haben, das Internetrecht auch für Nicht-Juristen verständlich zu machen. Wie Rechtsanwalt Henry Krasemann. Der „Games-Anwalt“ klärt in YouTube-Videos auf – informativ und amüsant.

Berufshaftpflichtversicherung für Selbständige im Netz– zu diesem Thema hat mich vor einigen Wochen Peer Wandinger für seinen Blog interviewt. Abgesehen davon, dass mich allein diese Tatsache gefreut hat, haben mich auch die vielen Kommentare zum Beitrag positiv überrascht. Denn das Feedback zeigt: Das Thema Haftungsrisiken im IT-, Medien und Internetbereich sowie deren Absicherung beschäftigt viele. Und es sorgt für Diskussionsstoff.

Bei einigen Anregungen möchte ich deshalb nochmal nachhaken – und dort ansetzen, wo die Argumentation meiner Meinung nach etwas zu kurz greift. Diese Woche geht es im Blog deshalb um die Gretchenfrage „Katalogdeckung oder offene Deckung“ in der Berufshaftpflicht – und meine persönliche Einschätzung dazu.

Vergangenes Jahr im Mai ist sie abgelaufen: Die Frist, die umstrittene EU-Richtlinie zur Einwilligungspflicht für Cookies auch bei uns umzusetzen. Passiert ist bislang nicht viel, bis auf einen Gesetzesentwurf des Bundesrates. Doch die Unruhe und Unsicherheit bei Webmastern, SEO-Experten, Shopbetreibern & Co wächst. Klar, denn immer dann, wenn es um die Kommerzialisierung von Webseiten geht, werden Cookies benötigt. Doch wie Freiberufler die geplante Änderung des Telemediengesetztes in der Praxis rechtskonform umsetzen können, das kann keiner so genau sagen…

In der Praxis entstehen dadurch für Euch als Dienstleister einige Risiken mehr, Fehler zu machen und dafür in Haftung genommen zu werden. Risiken, die sich mit einer entsprechenden Berufshaftpflicht absichern lassen. Vorausgesetzt, sie erfüllt einige wichtige Kriterien. Welche, darum dreht sich mein Blog diese Woche.

Richtig gut sind sie geworden – die Flyer, die eine freiberufliche Grafikerin für ihren Auftraggeber gestaltet hat. Gerade rechtzeitig bis zur Messe, auf der ihr Kunde die Prospekte verteilen will. Doch als die 5.000 Flyer ausgeliefert sind, stellt sich heraus: der Auftraggeber hatte 10.000 Flyer bis zu diesem Datum bestellt, was so auch vertraglich festgelegt war. Es kommt, wie es kommen muss: Weil die Grafikerin die vereinbarte Leistung nicht erbracht hat, erleidet der Auftraggeber einen finanziellen Schaden. Und auf einmal steht ein teurer Erfüllungsfolgeschaden im Raum…

Ob und wann die Berufshaftpflichtversicherung in solch einem Fall nun zahlt, das werde ich in meiner Praxis als Versicherungsmakler häufig gefragt. Am Beispiel der Grafikerin erklärt, dreht sich mein Blog diese Woche deshalb um die Absicherung von Erfüllungsfolgeschäden – und worauf Freiberufler in ihren Versicherungsbedingungen unbedingt achten sollten.

Haftungsrisiken bei der Nutzung von YouTube, Facebook & Co, echte Schadenfälle aus der IT-Praxis und Fach-Interviews mit Experten aus der Szene: In diesem Jahr ging es auf meinen Blog um viele Detailaspekte rund um das Thema Berufshaftpflicht – und natürlich – Nomen est Omen – die Absicherung von Vermögensschäden. Was ich beim Surfen im Internet allerdings immer wieder feststelle: Meistens sind es grundlegende Fragen, die in den Foren „herumgeistern“ und die User beschäftigen. Etwa „Was macht eigentlich eine Berufshaftpflicht? Sichert sie auch Rechtsverletzungen ab? Auf welche Kriterien muss ich achten? Und kann ich mir so einen Schutz überhaupt leisten?“

Pünktlich zum Jahresende heißt es deshalb „Back to the Roots“: Diese Woche stehen Grundlagen und Basiswissen zur Berufshaftpflicht für Freiberufler im Bereich IT und (New) Media auf der „Blog-Speisekarte“.