10234

Media-Haftpflicht Archives - Seite 3 von 11 - Ralph Günther Blog - Versicherung neu denken Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken
 
 
 

Du durchstöberst gerade die Kategorie Media-Haftpflicht.

Über Ralph Günther

Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

Zum Versicherungsportal

exali.de - Mein Business bestens versichert

RSS

RSS

Networking

Follow exali on Twitter  

Meta

Diese Seite wird überprüft von der Initiative-S

Archiv für die Kategorie ‘Media-Haftpflicht’

Wann darf ich ungefragt auf den Auslöser drücken, und wann nicht?! Das OHG Österreich entschied nun, dass es im Einzelfall rechtswidrig ist, Personen ohne Einwilligung und zur Belustigung abzulichten (= Persönlichkeitsrechtsverletzung) – und folgt damit deutscher Rechtsauffassung.

Sein eigener Herr zu sein klingt zwar grundsätzlich toll, ist in der Praxis aber um Einiges schwieriger, als anfangs gedacht (das kann ich aus eigener Erfahrung definitiv bestätigen). Uni-Dozentin Sophia Muckle zeigt, wie es (leichter) geht: Ihr Ratgeber „Parcours – Existenzgründung für Designer“ ist aus realen Problemstellungen entstanden. Mein Fundstück der Woche.

Auf der Launch-Party zu seiner neuen Daten-Plattform Mega am Wochenende, ließ sich der Meister der Selbstdarstellung, Kim Schmitz alias Dotcom, in Anspielung auf die Razzia auf seinem Anwesen vor einem Jahr für den großen Auftritt noch einmal abführen.

Tatsächlich hat mich der mediale Hype um den 39-Jährigen, der wegen massiver Urheberrechtsverletzungen im Fadenkreuz der Behörden steht, zum Nachdenken über das Thema Plattform-Provider und die (Mit-)Störerhaftung angeregt.

Passend zur Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin, auf der sich derzeit die Größen der Fashionbranche ein modisches Stelldichein geben, bin ich im Schadenarchiv meines Portals über einen Fall gestolpert, der zeigt, wie schnell es im New Media Business zu Urheberrechtsverletzungen kommen kann. Darum geht es diese Woche auf meinen Blog – und auf welche Hintertürchen der Versicherer Ihr achten sollten, wenn es um die Absicherung von Rechtsverletzungen geht.

Vergangene Woche habe ich es ja bereits angekündigt: Pünktlich und passend zum Jahresende gibt es diese Woche eine Compilation der Schadenfälle aus der Praxis von Freiberuflern, die 2012 am meisten für Feedback, Diskussionen und auch den einen oder anderen Aufreger gesorgt haben. Denn auch wenn diese Einschätzung natürlich sehr subjektiv ist: Dieses Jahr standen die Schadenfälle ganz im Zeichen von Rechtsverletzungen – vor allem in puncto Urheber- und Markenrecht.

In puncto Werbe- und Marketing-Kampagnen gilt: Das Ergebnis kann immer nur so gut sein, wie der Input. Soviel zur Theorie. In der Praxis verläuft die „Königsdisziplin“ Briefing allerdings häufig schneller im Sande, als sich so manche Auftraggeber und Agenturen wünschen würden. Das zeigen mir auch die Schadenfälle im Zusammenhang mit Freiberuflern aus dem Kreativ-Bereich. Information ist Trumpf – doch auf was kommt es dabei konkret an?

Es ist eine Entscheidung voller Sprengstoff für die Branche – eine Entscheidung, die das Online-Marketing um Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit katapultiert, wie es unter Experten heißt: Im Rahmen des Double-Opt-In-Verfahren verschickte Bestätigungsmails stellen unerwünschte Werbung – und damit Spam – dar. Das hat das OLG München in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden. Eine Katastrophe für alle, die Newsletter verschicken und dabei auf „Nummer sicher“ gehen wollen. Denn das ist nach dem Urteil nun nicht mehr möglich – oder etwa doch?!

Auch bei den Ordnungshütern hat nicht immer alles seine Ordnung. Zumindest, was den Schriftzug auf den Einsatzwagen in der Hauptstadt angeht: Wegen einer peinlichen Panne in puncto Beklebung fuhr in Berlin nicht mehr die Polizei, sondern die POLZEI durch die Straßen, wie sich am Montag herausstellte. Quasi ganz nach dem Motto: Verschollenes „i“ zur Fahndung ausgeschrieben…

Der Polizeiwagen-Fail rief diese Woche nicht nur die Spötter auf den Plan, sondern hat mich zum Weiterdenken angeregt. Er ist ein geradezu typisches Schadenbeispiel nach dem Motto: „Fehler gibt es – die gibt es gar nicht!“.

Das schönste und ausgeklügelte Design ist für die Katz, wenn am Ende ein Rechtschreibfehler das Gesamtbild zerstört – und sei er noch so klein. Ein ärgerlicher Fehler, von dem sicher der eine oder andere Grafiker ein Lied singen kann. Wie auch dieser Selbständige mit einer kleinen Grafikagentur…

Diese Woche geht es auf meinem Blog um einen aktuellen Schadenfall aus dem Kreativbereich, der anschaulich zeigt, wie ein Vermögensschaden entsteht – und warum eine reine Betriebshaftpflicht zur Absicherung von Personen- und Sachschäden für Kreative keinen ausreichenden Schutz bietet.

Da flog ihnen ihre eigene Kampagne um die Nase: Mit einer weltweiten Rabatt-Aktion wollte die italienische Fluggesellschaft Alitalia auf sich aufmerksam machen, neue Facebook-Fans und Kunden gewinnen. Dass sich die Marketing-Aktion jedoch zum ausgewachsenen Facebook-Shitstorm entwickelte, damit hatte niemand gerechnet. Und das alles nur, wegen eines unglücklichen Softwarefehlers…

Mein Fundstück der Woche.