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Media-Haftpflicht Archives - Seite 4 von 11 - Ralph Günther Blog - Versicherung neu denken Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken
 
 
 

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Archiv für die Kategorie ‘Media-Haftpflicht’

Aufklärungsarbeit in puncto Haftungsrisiken: Seitdem ich diesen Blog betreibe, liegt mir dieses Thema am Herzen. Und während in vielen Bereichen das Bewusstsein für die mit der Selbständikeit oder der eigenen Firma verbundenen Risiken gewachsen ist, kämpfe ich bei gewissen Themen immer noch gegen die eine oder andere Windmühle.

Umso mehr freue ich mich über Expertenbeiträge, wie den Beitrag von Rechtsanwalt Rolf Albrecht in Ausgabe 07/2012 des e-Commerce Magazins, in dem er zur Haftung der Unternehmensleitung für Rechtsverletzung schreibt. Kurzerhand habe ich den Experten selbst angerufen und um ein Interview gebeten. Meine fünf Fragen an…

„Oh shit“ mag sich der Inhaber des Twitterkontos @kulturnews wohl gedacht habe, als ihm ein Unterlassungsanspruch ins Haus flatterte. Und zwar zu Recht, wie nun das Landgericht Hamburg urteilte: Die Bezeichnung ist vom (Werk)Titelschutz umfasst und darf deshalb von niemand Anderem als dem Urheber verwendet werde. Zumindest wenn es um den Namen für Accounts, Zeitschriften, Domainnamen & Co. geht. Genauso wie übrigens das eingangs zitierte „Oh Shit“ ein geschützter Titel ist, der wohl besser gedacht, als geschrieben wird…

Das Urteil des LG Hamburg und die Begründung der Richter sind eine gute Gelegenheit, das Thema (Werk)Titelschutz nochmal auf dem Blog aufzugreifen – sozusagen als „Update“ zu meinem Artikel vom September.

Eigenschaden, Rückrufaktion und Imageverlust – und das alles nur wegen eines kleinen Fehlers. Das ist die Bilanz eines einfachen Auftrags, bei dem plötzlich alles schief ging: Für ihren Kunden sollte eine kleine Agentur Flyer erstellen. Gesagt, getan. Doch dann gerieten wegen der Verkettung unglücklicher Umstände falsch gedruckte Flyer in Umlauf. Und was als einfacher Auftrag begonnen hatte, mündete in einen Schadenfall in vierstelliger Höhe. 3.000 Euro Kosten, für die nun niemand Anderes geradestehen sollte, als die mit der Flyer-Produktion beauftragte Agentur.

Diese Woche geht es um den Schadenfall mit Dominoeffekt, der gleich zwei Schadenarten miteinander „kombiniert“: den Vermögensschaden sowie den (Druck-)Eigenschaden.

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Und die können bei Freiberuflern teure Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Ein Thema, das ich in vielen Variationen immer wieder auf dem Blog aufgreife: Um für haftungsrechtliche Risiken zu sensibilisieren, und um zu zeigen, wann und wie eine Berufshaftpflicht Schutz bieten kann. So weit, so gut. Auf einen meiner zuletzt geschilderten Schadenfälle habe ich interessantes Feedback bekommen: „Aber es kann doch für Dienstleister nicht der Weg sein: Dann mache ich das über die Versicherung. Rechtssicher Arbeiten ist viel wichtiger“, schrieb ein Leser.

Eine Meinung, die ich vollkommen teile – und die mich auf die Idee gebracht hat, mich genauer mit dem Thema „grob fahrlässige Schadenverursachung vs. ordentliche Dienstleistung“ zu beschäftigen.

Tracking durch Google Analytics & Co.: Wer eine eigene Webseite betreibt, kommt um die Web-Analyse durch entsprechende Tools nicht mehr herum. Klar, denn sie liefert wichtige Infos über das Verhalten der Nutzer – und das gibt wiederum Aufschlüsse darüber, wie die eigene Seite optimiert werden kann. So nützlich die Webanalyse für Webseitenbetreiber ist, so kritisch stehen ihr allerdings die Datenschützer gegenüber. Sie ist ihnen ein Dorn im Auge, da ausführliche Profile über die Nutzer angelegt werden. Doch was müssen Webseitenbetreiber beachten, die nicht auf die Webanalyse verzichten – und trotzdem auf der rechtlich sicheren Seite sein wollen?

Antworten liefert das kostenlose „Whitepaper Webanalyse und Datenschutz“ der Unit Search des Bundesverbands für Digitale Wirtschaft (BVDW). Auf 11 Seiten zeigt es Webseitenbetreibern, wie Google Analytics oder andere Analyse-Tools datenschutzkonform eingesetzt werden können – inklusive Checkliste. Mein Fundstück der Woche.

Wer sich heute als Unternehmen oder Freiberufler im Wettbewerb behaupten und von der Konkurrenz abheben will, kommt an eigenen Präsenzen im Web nicht mehr vorbei. Unverwechselbar macht sich, wer dabei auf die eigenen Skills und das eigene Expertenwissen setzt. Doch „ins Blaue hinein“ ein bisschen zu bloggen, ein paar Sätze zu twittern oder mal schnell eine Fanpage zusammenzuzimmern, reicht nicht aus. Kaum jemand weiß das so gut wie die Kommunikationsberaterin Dr. Kerstin Hoffmann, die Wissen und Handwerk der klassischen PR mit den Möglichkeiten des Social Web verbindet.

Wissen, das sie nun auch in ihrem Buch „Prinzip kostenlos: Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen“ weitergibt. Darüber habe ich mit der Expertin gesprochen.

O`lala, über diesen Fail dürfte sich der eine oder andere Shopping-Wütige kürzlich gefreut haben: Auf dem französischen Online-Versandportal 3Suisses gab es plötzlich das komplette Sortiment 50 Prozent reduziert. So war das allerdings nicht gewollt: Eigentlich sollten nur bestimmte Produkte für bestimmte Kunden reduziert werden – und das auch nur mit einem Rabatt von 20 Prozent. Schuld daran war ein Software-Fehler, der sich im Programm eingeschlichen hatte…

Der „Preisdumping-Unfall“ auf dem Versandportal zeigt, welche unangenehmen Folgen ein kleiner technischer Fehler haben kann. Diesen Fall möchte ich mit Euch um die Ecke denken: Was wäre, wenn Ihr als Dienstleister für einen Kunden den Webshop macht – und solch ein Fail passiert?!