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Media-Haftpflicht Archives - Seite 5 von 11 - Ralph Günther Blog - Versicherung neu denken Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken
 
 
 

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Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

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Archiv für die Kategorie ‘Media-Haftpflicht’

Video Embedding und Co. hält etliche rechtliche Stolperfälle bereit. Denn wer glaubt „nur“ wegen einer Verlinkung nicht haftbar gemacht werden zu können, der täuscht. Ein Thema, das nicht neu ist – aber aktueller denn je: Diese bittere Erfahrung musste nun sogar ein Rechtsanwalt machen: Blogger Markus Kompa haftet für ein via YouTube eingebundenes Video, urteilte das Landgericht Hamburg. Und gab damit der Klage eines umstrittenen Krebsarztes aus München nach.

Ein weiteres Gerichtsurteil, das zeigt: Wer fremde Inhalte verlinkt, kann dafür auch haftbar gemacht werden. Die ganze Geschichte des Schadenfalls und warum der Fall nun sogar bis zum Bundesgerichtshof gehen könnte, das lest Ihr diese Woche auf meinem Blog.

Es gibt Urteile rund um Facebook & Co., die haben nicht nur direkte Auswirkungen auf das soziale Netzwerk selbst, sondern betreffen auch Online- Shops und News-Seiten. Und damit letzen Endes auch Plattformbetreiber und deren Internetdienstleister. So wie in diesem Fall: Das Facebook-Freundefinder-Urteil des Landgerichts Berlin hat auch Auswirkungen auf die Tell-a-friend-Funktion. In Zukunft heißt es: Noch vorsichtiger sein mit der Empfehlungsfunktion. Denn wer bei der Ausgestaltung dieser Form der E-Mail Werbung einige entscheidende Kriterien nicht beachtet, kann sich teure Abmahnungen von der Konkurrenz einfangen.

Webseiten mit Themenrelevanz kaufen, die auf bestimmte Keywords und Inhalte gut ranken – das gehört zur Praxis vieler SEO-Experten. Klar, bestehende Content-Seiten in die eigene SEO-Strategie einzubinden, bringt viele Vorteile. So weit so gut– wären da nicht in vielen Fällen die „Altlasten“ der Vorbesitzer, inklusive jeder Menge rechtlicher Risiken. Denn wenn Urheber-, Lizenzrechte & Co. verletzt werden, haftet der, der für die Webseite verantwortlich ist. Und so sind bei mir in den vergangenen Monaten einige Fälle auf dem Tisch gelandet, in denen der SEO-Experte mit dem Webseiten-Kauf gleichzeitig auch in die teure Haftungsfalle tappte.

Rechtliche Risiken beim Webseiten-Kauf: Ein Thema, für das ich diese Woche sensibilisieren will.

Verstoß-Theorie, Schadenereignis-Theorie und Claims-Made-Prinzip : Was hinter diesen drei Schadentheorien der Versicherer in der „grauen Theorie“ steckt, habe ich vergangene Woche hier auf dem Blog erklärt. So weit, so gut. Aber wie sieht das nun ganz konkret in der Praxis aus? Wann ist ein Schaden bei welcher Theorie tatsächlich versichert – und zu welchem Zeitpunkt muss dafür Versicherungsschutz bestehen?

Das will ich diese Woche im zweiten Teil der kleinen Serie zeigen – und zwar anhand von sechs verschiedenen Grafiken, in denen ich verschiedene Schaden-Szenarien „durchspiele“.

Consultants, Freiberufler im Media Business oder IT-Experten – so unterschiedlich ihre Tätigkeiten auch sind, im Schadenfall brennt ihnen meist dieselbe Frage unter den Nägeln: „Ist mein Schaden versichert?“ Einer der Knackpunkte ist, wie der versicherte Schadenfall in den Versicherungsbedingungen definiert ist – die so genannte Schadentheorie. Sie regelt in welchem Zeitraum die Schadenursache, das Schadenereignis oder die Anspruchsstellung des Geschädigten liegen muss, damit Versicherungsschutz besteht.

Auch wenn das Thema zunächst sehr abstrakt klingt, lohnt sich hier ein Blick hinter die Kulissen. Diese Woche will ich in Teil 1 der kleinen Serie, der Verstoß-Theorie, der Schadenereignis-Theorie und dem Claims-Made-Prinzip näher auf den Grund gehen.

So schnell wie eine Adwords-Anzeige mit Keywords geschaltet ist, so schnell können durch die verwendeten Begriffe auch Markenrechte Anderer verletzt werden – teure Schadenersatzforderungen inklusive. Ein Problem, das viele SEO´s auf dem Schirm haben. Im Internet habe auf der Seite der IT-Recht-Kanzlei aus München allerdings einen interessanten Service gefunden: Markenhit – ein Tool zur Markenrecherche.

„Quick und dirty“ lässt sich damit kostenlos recherchieren, ob ein Name bzw. Begriff markenrechtlich geschützt ist. Mein Fundstück der Woche.
Hinweis: Eine fundierte juristische Prüfung kann dadurch nicht ersetzt werden!

Seine Fotos erschütterten die Welt, nun sorgen sie für ein Beben in der Debatte um das Urheberrecht: Der bekannte Fotograf Daniel Morel verklagt die Nachrichtenagentur AFP (Agence France Presse) auf 120 Millionen Dollar Entschädigung. Sie hatte Bilder, die er auf Twitter gepostet hatte, ungefragt weiterverbreitet – ohne ihn daran in irgendeiner Weise finanziell zu beteiligen. […]

„Hier stimmt was nicht“, war der erste Gedanke. „Ein schlechter Aprilscherz“ der Zweite. Und der Dritte: „So kann das auf keinen Fall bleiben“. Die Rede ist von dem Firmenlogo meines Versicherungsportals exali, das plötzlich auf dem Kopf stand. Oder besser: Das „x“ in exali ging auf einmal nach oben, statt nach unten. Ein Fehler, den die mit Gestaltung und Anbringung des Logos beauftragte Werbeagentur natürlich korrigieren muss: Den schon bald soll genau dieses Logo in einem beleuchteten Würfel die Außenwand unserer neuen Büroräume schmücken.

Das vertauschte „x“ im Logo zeigt plastisch: Werbeagenturen können durch ihre Tätigkeit nicht nur einen Dritten schädigen, sondern auch selbst Schaden erleiden (so genannter Eigenschaden). Wie sich Werbeagenturen und freiberufliche Medienschaffende absichern können.

Webseiten, auf denen Flugpreise verglichen werden können, gibt es viele. Aber wie viele Airline-Portale gibt es, die zudem noch relevante und interessante Nachrichten zum Thema Fliegen bieten? Eben. Das dachte sich auch ein Flug-Portal und bot den Besuchern seiner Domain neben günstigen Flügen auch angetickterte Meldungen. Eine Idee, die den Betreibern wenig später um die Ohren flog – und zwar in Form einer rund 2.000 Euro teuren Abmahnung inklusive Unterlassung wegen 7-facher Urheberrechtsverletzung.

Ein Schadenfall, der zeigt, wie schnell es im weltweiten Netz aus Unwissenheit zu Fehlern kommen kann, die unangenehme und teure rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Willkommen zur Fortsetzung meines ganz persönlichen „Abenteuers“: Der Planung und Umsetzung des Facebook-Gewinnspiels meines Portals exali – inklusive aller rechtlichen Stolperfallen und Hürden. Willkommen inmitten meines größten Dilemmas: Ausgerechnet Fatboy – und damit der erste Preis – wollte mir kein offizielles Bild von seinem Sitzsack zur Verfügung stellen. Ein Problem, das fast dazu geführt hätte, die Verlosung noch vor ihrem Start abzublasen. Denn wie sollte ich nun rechtlich einwandfrei an ein Bild des gemütlichen Faulenz-Sessels kommen?

Welche Alternativen es gibt, wenn sich der Markeninhaber in punkto Bild-Nutzungsrechte querstellt – darum geht es also diese Woche im 2. Teil. Und wenn ich das an dieser Stelle schon verraten darf: Wo sich eine Lösung findet, da lauert meist die nächste rechtliche Haftungsfalle. Deshalb gibt es am Ende eine Checkliste über die häufigsten Fehlerquellen bei Facebook-Gewinnspielen.