5393 Standpunkt Archives - Seite 2 von 2 - Ralph Günther Blog - Versicherung neu denken Ralph Günther Blog – Versicherung neu denken
 
 
 

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Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

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1.500 Besucher, 50 Workshops, Sessions und Events und die Verleihung von 21 Awards: das sind die beeindruckenden Zahlen und Fakten zum diesjährigen ConventionCamp in Hannover. exali-Account Manager Philipp Locher und ich waren live mit dabei, bei einer der wichtigsten (Un)-Konferenzen zur digitalen Zukunft. Nicht nur als staunende Besucher und überzeugte Sponsoren, sondern auch selbst als Referenten mit eigener Session…

Was wir bei der vierten Auflage des Crossovers aus Fachkongress, spontanem BarCamp und Konferenz erlebt haben – ohne Übertreibung unserem Messe-Highlight des Jahres – das will ich meinen Bloglesern natürlich nicht vorenthalten.

Das Projektgeschäft kann für Freiberufler ganz schön hart sein – wie ich in meiner Berufspraxis als Versicherungsmakler immer wieder feststelle. So ist es Gang und Gebe, dass Selbständige vertragliche Vorgaben von Projektvermittlern und Auftraggebern wohl oder übel akzeptieren müssen, um den Projektzuschlag zu bekommen.
Meine Mitarbeiter und ich werden in diesen Fällen oft von den Freiberuflern gefragt, ob sie den vorgelegten Projektvertrag so unterschreiben können – und inwieweit ihre Berufshaftpflicht diese vertraglichen Forderungen der Auftraggeber bzw. Vermittler auch wirklich abdeckt.

Ein Thema, das ich diese Woche genauer unter die Lupe nehmen will. Eines jedoch vorneweg: Als Versicherungsmakler kann, darf und will ich keine Rechtsberatung vornehmen – allerdings kann, werde und will ich auf die besonderen Haftungsrisiken von Freiberuflern eingehen, die sich aus Projektverträgen und deren Versicherbarkeit ergeben.

Der Staat späht Computer aus – und zwar deutlich intimer, als bislang vermutet. Nach der Analyse des Bundestrojaners durch den Chaos Computer Club (CCC) ist klar: Die Spionage-Software ist zu mehr Funktionen fähig, als nur der Überwachung von Voice-over-IP-Gesprächen. Und sie reißt riesige Sicherheitslücken in die infizierten Computer.
Was die Netzwelt davon hält, ist klar: Nicht viel. Eine Meinung, der auch ich mich anschließe. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Während Online-Shop-Betreibern Web Publishern und Bloggern durch eine Menge rechtlicher Vorgaben das (Arbeits-)Leben schwer gemacht wird, verstoßen jene, die diese Gesetze vorgeben, gegen eines der höchsten Rechtsgüter: Der Staatstrojaner ist eine illegale Spionagesoftware und – sollten die Analysen des CCC stimmen – verfassungswidrig.

Große Partyzelte stehen in einem Schlossgarten. Die Kommunikation findet im Freien statt. Es ist ein Kongress von Versicherern, der so gar nicht ins Schema passt: Die dunklen Anzüge fehlen und auch die angestrengten „Netzwerkler“, die sich an ihren Kaffeetassen festhalten. Stattdessen gibt es Speeddating zum Aufwärmen und Brainstorming im Pferdestall. Es ist eine von vielen Szenarien der Zukunft, die Unternehmensberater Volker P. Andelfinger in seinem Buch „2025 – Die Versicherung der Zukunft“ beschreibt.

Ich selbst kenne Andelfinger aus einer Zusammenarbeit für das Versicherungsjournal persönlich. Deshalb habe ich auch nicht lange gefackelt und ihm einige Fragen zu Chancen und Risiken der Versicherungsbranche aus seiner Sicht gestellt:

Schutz beim viralen Marketing via YouTube: Durch eine Web 2.0 gerechte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (Media-Haftpflicht) können Risiken abgesichert werden.

In meiner täglichen Praxis erlebe ich, wie sich Freiberufler und Selbstständige immer mehr der Risiken bewusst werden, die aus ihrer Tätigkeit entstehen, und dass sie sich dagegen absichern müssen. Das gilt für IT-Experten, Consultants und Grafiker – vergleichsweise wenig befassen sich mit dem Thema dagegen die Textschaffenden jeglicher Couleur wie Schriftsteller, Fachautoren, Journalisten, CP-Redakteure, Content-Manager, Werbetexter oder Lektoren.

In Diskussionen mit Vertretern der schreibenden Zunft geht es jedenfalls beim Thema „Versicherungen“ vornehmlich um die Rechtsschutzversicherung. Doch das ist zu kurz gedacht: Schadenersatz ist nie Leistungskomponente der Rechtschutzversicherung, deshalb ist die Ergänzung durch eine spezifische Berufshaftpflicht wichtig.

 

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