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Als Gründer der exali GmbH verfüge ich über langjährige Erfahrung im Riskmanagement und der Versicherung von IT-Experten, Medienschaffenden und Consultants. Mehr

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In den letzten beiden Donnerstags-Beiträgen meines Blogs habe ich mich intensiver mit dem Thema Rechtsschutzversicherung beschäftigt. Mein Fazit: Eine Rechtsschutzversicherung erweist sich gerade bei berufstypischen Risiken von Freiberuflern und IT-Selbstständigen der Branchen IT, Medien und Consulting als lückenhaft.

Bei berufstypischen Risiken von Freiberuflern und IT-Selbstständigen der Branchen IT, Medien und Consulting erweist sich eine Rechtsschutzversicherung als lückenhaft.

Bei berufstypischen Risiken von Freiberuflern der Branchen IT, Medien und Consulting erweist sich eine Rechtsschutzversicherung als lückenhaft.

So besteht nach den Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (kurz ARB) keine Kostendeckung für die Abwehr von Schadenersatzansprüchen sowie Rechtsverletzungen von Dritten wie zum Beispiel Urheber-, Marken-, Geschmacksmuster- und Gebrauchsmusterrechten.

Damit schließen die ARB aber gerade die Bereiche aus, die im Berufsalltag von IT-Freelancern, selbstständigen Consultants und Medienagenturen ein hohes Schadenrisiko bergen. Für diese Berufsgruppen empfiehlt sich daher die zusätzliche Vorsorge mit einer Haftpflichtversicherung, da diese den so genannten „passiven Rechtsschutz“ beinhaltet.

„Passiver Rechtsschutz“ bedeutet, dass der Versicherer bei der Abwehr eines Haftpflichtanspruchs dem Freiberufler auch die dafür notwendigen außergerichtlichen und gerichtlichen Kosten ersetzt. Hierzu zählen Anwalts-, Sachverständigen-, Zeugen-, Gerichts-, Reise-, Schadenminderungs- und Schadenregulierungskosten.
„Passiv“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die Leistung auf die Abwehr eines fremden Anspruches (z.B. vom Auftraggeber) bezieht und nicht auf die „aktive“ Durchsetzung eigener Ansprüche.

Gute Versicherer ersetzen zudem auch notwendige Kosten der Abwehr einer einstweiligen Verfügung gegen den Versicherungsnehmer, selbst wenn die Verfügung einen Anspruch auf Unterlassung oder Widerruf betrifft.

Ich empfehle deshalb eine branchenspezifische Haftpflichtversicherung wie z.B. eine
IT-Haftpflicht für IT-Dienstleister, als wichtige Ergänzung zu einer Rechtsschutzversicherung und zentralen Baustein im Risikomanagement von Selbstständigen, Freiberuflern oder Agenturen, die in Medien, Internet und kreativen Berufen tätig sind.

Weiterführende Informationen:

3 Antworten auf “Haftpflicht schließt die Lücken der Rechtsschutzversicherung”

  1. Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Eine passende Berufshaftpflicht ist in jedem Fall eine sinnvolle und wichtige Ergänzung zur Firmenrechtsschutzversicherung

  2. sehr Interessanter Artikel, hier sieht man wieder einmal wie wichtig im Vorfeld eine genaue Analyse des gewünschten Versicherungsschutzes für die Firma bzw. Selbständigen ist.

    Die direkte Verzahnung von Haftpflichtschutz und Rechtsschutzversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll und zu empfehlen.

    Wichtiger Hinweis: Die hier von mir bereit gestellten Informationen sind unverbindlich und nicht abschließend. Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder wenden sich direkt an Ihre Versicherung.

  3. Sina sagt:

    Ich kenne viele, die eine Hausrat aber keine Haftpflicht haben, wie dumm…..

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