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Teil 2 von 3 aus der Serie „Existenzgründung“

Freiberufler und Selbständige, die bereits bei der Gründung ihres Unternehmens berufstypische Risiken absichern, sparen sich später viel Ärger und Geld. Denn immer wieder werde ich als Versicherungsmakler mit Schadenfällen von IT-Freelancern, Medienschaffenden und Consultants konfrontiert, die aus nicht versicherten Anfangszeiten stammen. Meist mit teuren Folgen.

Ansprüche Dritter: Das größte und am wenigsten abschätzbare Haftpflichtrisiko für Existenzgründer.

Ansprüche Dritter: Das größte und am wenigsten abschätzbare Haftpflichtrisiko für Existenzgründer.

Damit Ihnen das nicht auch passiert, möchte ich nachfolgend einige typische Haftungsrisiken für Existenzgründer in den Branchen IT, Medien und Unternehmensberatung aufzeigen. Diese Risiken bestehen natürlich auch später. Jedoch können nach der Existenzgründungsphase zumindest „Kleinschäden“ durch Rücklagen und eine gute Auftragslage besser kompensiert werden als in der Startup-Phase.

Haftpflichtrisiken durch Schädigung eines „Dritten“

Das größte und am wenigsten abschätzbare Haftpflichtrisiko für Existenzgründer geht sicherlich von Ansprüchen Dritter aus. Diese „Dritten“ wie es im Versicherungsjargon heisst, können z.B. die Kunden bzw. Auftraggeber oder andere Privatpersonen und Firmen sein. Eine Privatperson kann beispielsweise bei einer Persönlichkeitsrechtsverletzung einen Anspruch stellen, eine Firma z.B. wegen einer Urheberrechtsverletzung oder Lizenzrechtsverletzung.

Bei den genannten Brachen steht dabei sehr häufig das Vermögensschadenrisiko im Vordergrund, sprich der finanzielle Schaden eines Dritten.

Bei der Schädigung eines Dritten handelt es sich um einen so genannten „Fremdschaden“ (im Angelsächsischen third party damage) der klassisch über eine entsprechende Haftpflichtversicherung (Berufshaftpflichtversicherung bzw. Vermögensschadenhaftpflichtversicherung) abgesichert werden kann.

Personen- und Sachschäden nicht vergessen

Für Existenzgründer (Freiberufler und Selbstständige) aller Branchen grundsätzlich und von Anfang an wichtig ist die Absicherung von Personen- und Sachschäden, die sich durch den Bürobetrieb und die Leistungserbringung vor Ort beim Auftraggeber, auf Kundenterminen, auf Dienstreisen oder bei der Teilnahme an Messen ergeben.

Hierfür eignet sich insbesondere eine Betriebshaftpflichtversicherung, die als integraler Bestandteil oder als Zusatz zu einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden sollte.

Risiken für Existenzgründer durch „Eigenschäden“

Doch ein Existenzgründer kann nicht nur Fremde schädigen, sondern auch selbst Schäden erleiden. Man spricht hier vom Eigenschaden.

Beispiele hierfür sind:

  • die Kosten für vergebliche Druck-, Herstellungs- oder Streuungsaufträge für Kunden im eigenen Namen
  • vergebliche eigene Personal- und Sachkosten durch den Rückritt des Auftraggebers vom Auftrag bzw. Projekt (auf Werkvertragsbasis)
  • Umsatzeinbußen des Existenzgründers durch die außerordentliche Kündigung des Dienstvertrages

Hierfür benötigen Unternehmensgründer bzw. Existenzgründer eine spezielle Eigenschadenversicherung.

Welche Haftpflichtrisiken im Einzelnen für Existenzgründer und Startup-Unternehmen Selbstständige in den Branchen IT, Medien und Consulting auftreten können lesen Sie kommenden Donnerstag im dritten Teil: Typische Beispiele für Vermögensschäden in den „neuen Berufen“.

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