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Du willst im Netz erfolgreich sein? Dann kommst du um gutes Online-Marketing nicht herum. Das Handwerkszeug zur Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur vielfältig sondern auch nicht ganz ungefährlich. Wer eine Top-Platzierung möchte, muss tief in die Trickkiste greifen und dabei wissen, was er tut. Denn nicht nur Google schaut Online-Marketing-Aktivitäten auf die Finger. Was viele nicht bedenken: Auch der Gesetzgeber hat klare Grenzen, was in Sachen SEO erlaubt ist.

Was geht und was nicht? Wer erfolgreich sein will kann auf Marketing nicht verzichten. Doch bei SEO und Linkbuilding sind die rechtlichen Grenzen eng.

So funktioniert gutes und rechtssicheres Online-Marketing!

Mein Fundstück der Woche behandelt die wichtigsten Fragen rund ums SEO und vor allem Linkbuilding.

Bei Google auf Erfolgskurs

Dr. Kerstin Heiß ist Fachanwältin für IT-Recht bei der RESMEDIA Kanzlei in Mainz und Expertin für Rechtsfragen, die sich im Netz ergeben. Im Blogartikel „SEO, Linkbuilding & Recht – Was ist erlaubt und was nicht?“ nimmt sie sich dem spannenden rechtlichen Feld des Online-Marketings an.

Linkbuilding: Nicht unkritisch!

Einen Google Penalty fürchtet beinahe jeder Webseitenbetreiber. Die Gefahr einer Abstrafung durch Google hat sich in den Köpfen der Onliner bereits festgesetzt, doch die rechtliche Grauzone ist in der Regel deutlich weniger Onlinern bewusst. Auch der Gesetzgeber hat klare Vorstellungen wie Linkbuilding auszusehen hat.

Info: Linkbuilding bezeichnet den gezielten Aufbau von Links, die von anderen Seiten auf die eigene Internetseite verweisen (Backlinks). Dadurch soll die Suchmaschinenplatzierung der eigenen Seite verbessert werden.

Dr. Kerstin Heiß widmet sich in ihrem übersichtlichen Blogartikel den wichtigsten Fragen zum Linkbuilding. Dazu klärt sie folgende Fragen:

  • Was ist ein Advertorial?
  • Welche Konsequenzen hat es auf den Vertrag, wenn werberechtliche Kennzeichnungspflichten nicht eingehalten werden?
  • Muss der Webseitenbetreiber/Blogger die Vergütung an den Werbetreibenden zurückzahlen, wenn ein Verstoß vorliegt?
  • Wie muss ein Online Advertorial aussehen, damit es nicht gegen geltendes Recht oder die Google Webmaster-Richtlinien verstößt?

Rechtliche Grundlagen für Suchmaschinenoptimierung

Schritt für Schritt beantwortet die Fachanwältin ohne zu viel „Juristen-Deutsch“ die gestellten Fragen. Dazu liefert sie die entsprechenden Gesetzesparagraphen und erklärt kurz, welche Folgen aus der Rechtsverletzung drohen können.

Fazit: Natürlich kann und darf der Blogartikel von Dr. Kerstin Heiß keine Rechtsberatung ersetzen, aber er liefert einen wirklich guten Einstieg in dieses wichtige Thema. Ich sehe in meinem Beruf täglich, welche teuren Folgen nach einer (häufig versehentlichen) Rechtsverletzung drohen. Deshalb lege ich jedem (Hobby-)Suchmaschinenoptimierer den Blogbeitrag gerne ans Herz.

Weiterführende Informationen:

3 Antworten auf “Online-Marketing als rechtliche Grauzone? Linkbuilding und SEO auf dem Prüfstand”

  1. Florian sagt:

    Ich befürchte, dass über 95 % der Blogger das eben genauso nicht handhaben. Solange kein Abmahnanwalt auf die Idee kommt Seiten-Betreiber abzumahnen, ist alles schön und gut. Es ist aber eben für jeden ganz einfach möglich, solche gekauften Artikel zu analysieren und dann eben Schindluder damit zu betreiben. Ist wahrscheinlich nur ne Frage der Zeit, bis ein erfolgloser Anwalt genau auf diese Idee kommt.

  2. Florian W. sagt:

    Florian, das Risiko sehe ich in der Praxis eher nicht, denn wer abmahnen will sucht sich lieber rechtlich eindeutige Fälle, statt sich auf den kaum zweifelsfrei zu führenden Nachweis, daß ein Beitrag/Link gekauft wurde, einzulassen und negative Feststellungsklagen zu riskieren. Der Anschein, so eindeutig er sein mag, ist noch lange kein gerichtsfester Beweis. Viel kritischer sehe ich die Fälle in denen zwar, mit besten Absichten alles rechtskonform zu gestalten, eine Kennzeichnung erfolgt, diese aber unzureichend oder falsch ist. Gut gemeint, selbst ans Messer geliefert. Keine Handlungsempfehlung, aber wie so oft unterscheidet sich die alltägliche Lebensrealität auch bei SEO stark von der juristischen Theorie.

  3. Hallo ihr beiden,

    vielen Dank für eure Kommentare!

    In letzter Zeit sind einige Schadenfälle im SEO-Bereich über meinen Schreibtisch bei exali.de gegangen. Über einen ganz spektakulären Fall wurde in einschlägigen Fachzeitschriften und natürlich auch bei exali.de berichtet:
    SEO wird zur Kasse gebeten: 250.000 Euro Schadenersatzforderung für „Unnatural Links“ https://www.exali.de/Info-Base/seo-schadenfall. Die Praxis zeigt also: Die Gefahr ist durchaus real…

    Herzliche Grüße aus Augsburg,
    Ralph Günther

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