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Mit objektiven Bewertungen ist das – vor allem im Internet – so eine Sache. Richtig sicher kann man sich nie sein, ob die Begeisterung für den neuen Staubsauger, die dem Produkt stolze fünf Sterne bei Amazon einbrachte, tatsächlich von einem unabhängigen Käufer stammt. Auch Geschäftsführer und Mitarbeiter machen nämlich gerne mal „heimlich“ Werbung für ihr Produkt. Schleichwerbung nennt man dieses moralisch und rechtlich bedenkliche Verhalten.

Schleichwerbung ist illegal und gesellschaftlich verpönt, trotzdem aber weit verbreitet. Wir zeigen, welche Alternativen wirkungsvoll genutzt werden können.

Auf leisen Samtsohlen schleicht sie sich heimlich ein: Schleichwerbung. Aber aufgepasst! Das kann ganz schön gefährlich werden.

Was alles unter das Phänomen der Schleichwerbung fällt und wie vermieden werden kann, deshalb abgemahnt zu werden, schaue ich mir heute auf meinem Blog mal ein bisschen genauer an.

Experten und ihre objektive Sicht

Artikel von Gastautoren anfertigen zu lassen oder selbst als solcher auf einer anderen Plattform aufzutreten, ist gang und gäbe. Es kann ja auch durchaus interessant für die Leser sein, die Meinung eines Experten zu einem bestimmten Thema zu hören und sich von ihm Tipps geben zu lassen.

Andersherum kann es auch für den Autor interessant sein, wenn er sich in verschiedenen Portalen einen Namen machen und seine erworbene Bekanntheit dann für seine Geschäftstätigkeit nutzen kann. Eine Win-win-Situation sozusagen.

Hier gehen die Schwierigkeiten aber auch schon los: Denn Experten kennen sich mit einem Thema häufig besonders gut aus, weil sie sich beruflich damit beschäftigen (und gegebenenfalls ein eigenes Unternehmen in der Branche besitzen). Die eigene Geschäftstätigkeit und die eigenen Produkte beim Verfassen von Artikeln vollständig herauszulassen, fällt da manchmal gar nicht so leicht.

Kennzeichnungspflicht bezahlter Artikel

Ist für die Publikation des Artikels Geld geflossen oder wurden irgendwelche Gefälligkeiten als Gegenleistung geboten, so gilt der Artikel als fremdfinanziert und muss als solcher gekennzeichnet werden. Eine vollständige Objektivität ist in diesem Fall nämlich nicht mehr unbedingt gegeben.

Da der Leser aber auf den ersten Blick erkennen muss, ob er es mit Werbung oder einem unabhängigen, journalistischen Beitrag zu tun hat, ist die Kennzeichnung entsprechender Artikel mit „Anzeige“, „Werbung“ oder auch „Advertorial“ verpflichtend. Wer es versäumt, einen werblichen Beitrag entsprechend zu kennzeichnen, macht sich der Schleichwerbung schuldig und kann dafür abgemahnt werden.

Das Fehlverhalten muss auch gar nicht mit voller Absicht geschehen, möglicherweise wollte der Plattformbetreiber einfach nur jemandem einen Gefallen tun. Den Wettbewerber, der wegen unlauteren Wettbewerbs klagt, interessiert das im Zweifel wenig.

Arten von Schleichwerbung

In Social Media Kanälen ist Schleichwerbung besonders verbreitet. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn hier funktioniert die als objektiv getarnte Werbung besonders einfach und ist daher verlockend. Neben den „Fake“-Bewertungen und scheinbar journalistischen Inhalten auf Blogs zählen dazu auch Werbeanzeigen und -links, die nicht als solche erkennbar und gekennzeichnet sind. Aber auch das Anlegen von „Fake“-Profilen und die Vermischung von privaten und unternehmerischen Veröffentlichungen beispielsweise auf Twitter gehören in diese Gruppe.

Zur Schleichwerbung gehören aber auch zwei andere Fallgruppen, wie Rechtsanwalt Thomas Schwenke auf seinem Blog zu bedenken gibt: Neben der Schleichwerbung im Social Media Bereich finden sich hier die Verschleierung eines werblichen Kontakts (Sammeln von Mailadressen zum Zweck der Werbungsversendung, z.B. durch Unterschriftlisten oder Gewinnspiele, oder Veranstaltung von Verkaufsevents, deren Werbecharakter nicht deutlich gemacht wird) sowie sonstige Formen der Verschleierung, wo Unternehmen ihre geschäftlichen Handlungen als privat vorgenommene Einkäufe oder Verkäufe tarnen.

Auf Alternativen zur Schleichwerbung setzen

Wer bewusst Schleichwerbung betreibt, riskiert es nicht nur, eine Abmahnung zu erhalten und zur Kasse gebeten zu werden – auch ein Imageverlust droht im Falle des Erwischtwerdens. Gesellschaftlich ist Schleichwerbung nämlich absolut verpönt. Wer sein hohes Ansehen bei den Kunden behalten möchte, sollte deshalb besser auf legale Werbung zurückgreifen oder sich mit fachlich relevanten Beiträgen in wichtigen Medien einen Namen machen. Auch dieser Erfolg kann sich schließlich langfristig gesehen aufs eigene Business auswirken.

Ich selbst bin auch schon lange als Autor von Fachartikeln rund um Versicherungsthemen aktiv – und was soll ich sagen, es macht mir richtig Spaß! 😉 Mein Wissen mit interessierten Lesern zu teilen und gleichzeitig auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen, die das tägliche Geschäft so mit sich bringen, ist doch für alle Seiten eine tolle Sache! Also ran an den Schreibtisch und los geht’s!! 😉

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