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Wer sich schon mal die Frage gestellt hat, wie sich Content-Mist gewinnbringend vermarkten lässt, für den habe ich hier die Antwort: Verpack es lustig, verkauf es als Mode und zieh es (halbwegs) schönen Menschen an. So macht es zumindest Adobe – und als Gag-Reaktion darauf auch die Kreativagentur Dojo. Aber was ist der Sinn dahinter? Bei Adobe: Ganz klar, eine kreative Marketing-Strategie für ihr neues Bildportal. Und bei Dojo: Nun ja, lest selbst.

Statt erfolgreichem Marketing verspricht dieses Bild eher große Lacher

Statt erfolgreichem Marketing verspricht dieses Bild eher große Lacher

Wer hätte gedacht, dass sich Stockfotos so gut eignen, um damit High-Fashion zu kreieren? Für so viel Kreativität gibt’s ein dickes Plus von mir uns als Belohnung die Krönung zum aktuellen Webzuckerl.

Ist das Fashion oder kann das weg?

Jeder hat ein Bild im Kopf, wenn ich von peinlichen Bildmotiven in Stockfoto-Datenbanken spreche. Ich denke da an ein ganz spezielles Foto, das sich in meiner Suche nach passenden Titelbildern für meinen Blog immer wieder in meine Research-Ergebnisse schleicht. Heute habe ich nun endlich den passenden Artikel gefunden, zu dem dieses grauenvolle Bild passt. Jedes Mal muss ich lachen, wenn ich das Bild sehe – was soll dieses Bild bedeuten und vor allem: Wer benutzt denn sowas? Naja heute mal ich, aber nur um zu zeigen, wie man es nicht macht 🙂

Auch Adobe kennt wohl das ein oder andere Bild, das so furchtbar peinlich ist, dass es schon wieder witzig ist. Daraus haben sie jetzt auch eine ziemlich erfolgreiche Werbeaktion für ihr neues Bildportal gestartet, und die sieht so aus: Die schlimmsten und klischeehaftesten Bilder werden auf T-Shirts und Pullover gedruckt und coolen Models übergezogen.

© Adobe PR

© Adobe PR

Doch das eigentliche Ziel hinter der Aktion sind nicht die eingeheimsten Lacher oder die schamroten Fotostock-Nutzer, sondern Werbung für Adobes neues, modernes und lizenzfreies Bildportal Adobe Stock. Dass sie zusätzlich zu diesem Marketing-Gag auch noch fast nebenbei eine Adobe „Stock-Apparel“-Kollektion entworfen haben, ist da nur das Sahnehäubchen.

Genug von Adobe – folgt Dojo auf die dunkle Seite der Macht!

Soviel zu Adobe. Doch was Dojo jetzt aus der ganzen Sache macht, ist echt der Hammer! Zusammen mit dem Berliner Modelabel Mvschi Kreuzberg hat Dojo die Adobe-Kampagne komplett auf den Kopf gestellt. Wo einst lächelnde Rentner vor einem Notebook posierten, setzt sich jetzt ein Vorstandsmitglied auf der Toilette einen Schuss – Getto Images statt Getty Images!

Was uns Dojo damit sagen will? Zum einen wollen die kreativen Köpfe damit aufzeigen, dass es in den lizenzfreien Datenbanken nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen-Bilder zu finden gibt, sondern auch die Schattenseiten einer jeden Branche. Zum anderen wirken sie Adobes Vorwurf entgegen, dass bei Getty, Shutterstock und Co. nur unrealistische Motive zu finden sind – ihre Bilder zeigen dagegen die „harte Realität der Werbebranche“, der sie damit „den Stock aus dem Hintern ziehen“ wollen.

© Dojo

© Dojo

Marketing in Vollendung

Egal ob Adobe oder Dojo: Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und das nicht nur wegen der (mehr oder weniger) schicken Models ;-). Ich finde beide Aktionen super; sie zeigen, dass man mit Kreativität und einem Augenzwinkern auch Missstände aufzeigen kann. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich so ein Shirt tragen würde – egal ob von Adobe oder von Mvschi Kreuzberg…

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