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Wer Bilder im Netz ohne die nötigen Rechte verwendet, läuft Gefahr abgemahnt zu werden. Diese Weisheit ist spätestens seit den letzten Abmahnwellen zum Business-Grundwissen geworden. Viele Seiten-Betreiber sehen sich selbst nicht in Gefahr, da sie ihre Webseitengestaltung in die Hände eines Profis gegeben haben. Doch diese Sicherheit ist trügerisch, denn der Seiten-Betreiber haftet immer mit!

Wer einen Webdesigner beauftragt, ist in Sachen Abmahnung aufgrund einer Urheberrechtsverletzung auf seiner Seite fein raus? Leider nicht!

Wer haftet bei Bildrechtsverletzungen im Webdesign?

Wer ist in der Haftung, wenn ein Betreiber trotz Webdesign-Agentur für seine Webseite abgemahnt wird? Diese und noch weitere wichtige FAQs beantwortet mein Fundstück der Woche.

Abmahnung trotz Webdesigner

Rechtsanwalt Niklas Plutte befasst sich in dem Artikel „Fotorecht: Haftet Webdesigner, wenn Kunde abgemahnt wird?“ mit einem wirklich interessante Aspekt von Abmahnungen.

Denn nicht selten geben Freiberufler oder Freelancer die Gestaltung ihrer Webseite in professionelle Hände. Der erste Eindruck im Netz zählt: Überzeugt die Webseite den potenziellen Kunden nicht, geht ein Auftrag verloren. Doch was viele nicht wissen, mit der Beauftragung einer Webdesign-Agentur ist die Haftung für Rechtsverletzungen im Rahmen der Seite nicht aus der Hand gegeben. Am Ende haftet immer erst mal der Betreiber der Internetseite.

FAQ zur Haftung bei Beauftragung einer Webagentur

Rechtsanwalt Plutte steigt mit einem einfachen Beispiel ein: Ein Fotograf schickt dem Seitenbetreiber eine Abmahnung wegen der unerlaubten Verwendung eines seiner Bilder.

An diesem einfachen, aber praxisnahen Fall geht er folgende wichtige Fragen durch:

  1. Ich wurde wegen Verwendung eines Fotos abgemahnt. Reicht es, die Abmahnung an den Webdesigner weiterzuleiten?
  2. Wer muss eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben? Der Webdesigner oder der Betreiber der Website?
  3. Muss ich Abmahnkosten bezahlen oder der Webdesigner? Wenn ja, in welcher Höhe?
  4. Muss ich auch Schadensersatz bezahlen? Wenn ja, in welcher Höhe?
  5. Der Webdesigner hatte zugesichert, alle nötigen Rechte am Foto zu besitzen. Muss ich trotzdem zahlen?
  6. Kann man die Webdesign-Agentur in Regress nehmen?
  7. Die Agentur hat per AGB Ihre Haftung ausgeschlossen? Ist der Haftungsausschluss wirksam?

Ich gebe zu, häufig ist der rechtliche Wirrwarr um Abmahnungen nicht mit reiner Logik zu erklären. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Webseitenbetreiber laut Gesetzgeber sogar in der Verantwortung ist, nachzuprüfen, ob die Agentur tatsächlich die Rechte am verwendeten Bildmateriel besitzt. In der Praxis wird das nur schwer und mit viel Aufwand verbunden, umzusetzen sein.

Fazit: Der Artikel von Rechtsanwalt Niklas Plutte ist Rechtshilfe nach meinem Geschmack. Die wichtigsten Fakten sind hier in gut verständliche, klare Worte verpackt. Sollte Euch tatsächlich eine Abmahnung ins Haus flattern, ist der Gang zum Rechtsanwalt (beziehungsweise der Anruf bei Eurer Versicherung) natürlich die erste Maßnahme. Für einen Überblick zur Rechtslage und die wichtigsten Antworten zum Thema, ist der Artikel aber ganz klar zu empfehlen.

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