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Sie rollt wieder. Und damit meine ich nicht die Welle am Strand, an den sich der eine oder andere bei den derzeitigen Temperaturen sicherlich sehnt – sondern die Abmahnwelle, die viele Fanpages auf Facebook überrollt: Seit kurzem mahnt eine Kanzlei aus der Oberpfalz im Auftrag eines IT-Systemhauses Impressumsfehler auf Unternehmensseiten ab. Die Krux: Die Abmahnungen treffen nicht nur Fanpages, die kein Impressum haben – sondern auch jene, bei denen die Impressumspflicht nicht richtig umgesetzt wurde. Und dabei kostet es (statt einer dicken Abmahngebühr) gerade mal 5 Minuten Zeit, um die eigene Unternehmensseite auf der sozialen Plattform in punkto Impressum sicher zu gestalten…

Sie rollt wieder, die Abmahnwelle wegen Impressumsfehlern auf Facebook-Fanpages. Dabei kostet es (statt einer dicken Abmahngebühr) gerade mal 5 Minuten Zeit, die eigene Unternehmensseite rechtssicher zu gestalten…

Sie rollt wieder, die Abmahnwelle wegen Impressumsfehlern auf Facebook-Fanpages. Dabei kostet es (statt einer dicken Abmahngebühr) gerade mal 5 Minuten Zeit, die eigene Unternehmensseite rechtssicher zu gestalten…

Das sagt zumindest Rechtsanwalt Thomas Schwenke, der in gleich zwei Beiträgen erklärt, wie Ihr Eurer Impressumspflicht auf Facebook, Twitter, Google+ und sogar YouTube rechtssicher nachkommen könnt. Apropos Welle: An welchen 17 Kriterien man eine Massenabmahnung erkennt, dass nimmt Anwalt Arno Lampmann am Beispiel der HWK-Abmahnschreibens auseinander. Meine Fundstücke der Woche.

Kanzlei HWK: Massenabmahnungen im Auftrag der Binary Services GmbH

Spätestens seit dem Urteil des LG Aschaffenburg (Az.: 2 HK O 54/11) vergangenes Jahr ist klar: Facebook-Fanpages, die gewerblich genutzt werden, brauchen ein Impressum. Und: Die Infopflichten müssen auch in den offiziellen mobilen Apps der Plattformen zu sehen sein, wie das OLG Hamm (Az.: I-4 U 225/09) ein Jahr vorher entschied.

Welche Bedingungen daran geknüpft sind, erklärt Thomas Schwenke ausführlich in seinem Beitrag „Abmahnwelle wegen Impressumsfehlern – Sichern Sie Ihre Fanseite in 5 Minuten ab“ auf allfacebook.de.

Der Rechtsanwalt nimmt die aktuelle Welle an Massenabmahnungen der Kanzlei HWK gegen Facebook-Pages zum Anlass, das Thema „Impressumspflicht“ von allen Seiten zu beleuchten.

Impressums-Apps für Facebook nicht so sicher, wie vermutet

Dabei zeigt er mit vielen Tipps, wie das Impressum in der Facebook-Infobox rechtssicher ungesetzt werden kann (laut Ansicht des Experten derzeit übrigens die optimalste Lösung).

Aber auch alle anderen „Methoden“ werden beleuchtet.

Informationspflichten auf Google+, Twitter & YouTube

Und das ist noch nicht alles: Nachdem sein Beitrag im Netz verständlicherweise viel positives Feedback bekam, knöpfte sich Thomas Schwenke kurzerhand noch die Impressumspflicht bei Twitter, Google-+ und sogar YouTube vor: „Nach Abmahnungen bei Facebook – Impressumspflicht bei Google+, Twitter und Youtube erfüllen“.

Zwischenfazit: Wer sich die beiden Artikel von Thomas Schwenke zu Gemüte führt (und natürlich die Tipps umsetzt), der muss sich keine Sorgen machen, aufgrund eines „unzureichenden“ Impressums abgemahnt werden zu können.

Was mir im ersten Beitrag zudem gut gefällt: Am Ende spricht der Anwalt auch ein Problem an, das viele beschäftigt: Wie reagiere ich / wie verhalte ich mich im Fall einer Abmahnung?

Massenabmahnung wie ein Ikea-Regal auseinandergenommen

Apropos lesenswert: Das ist auch der Artikel von Rechtsanwalt Arno Lampmann. In seinem Beitrag „17 Anzeichen, an denen man eine „Massenabmahnung“ erkennt – am Beispiel der aktuellen Facebook-Abmahnung“ nimmt der Experte die derzeit im Netz kursierende Abmahnung der Kanzlei HWK wie ein Ikea-Regal auseinander.

Screenshot für Screenshot erklärt er, was hinter den verschiedenen „Stilelementen“ und juristischen Forderungen des Schreibens steckt. Das ist nicht nur aktuell, sondern auch ziemlich interessant – was den zynisch geschrieben Beitrag meiner Meinung nach zum Lese-Muss macht.

Anmerkung: Am Ende empfiehlt Arno Lampmann, das Impressum über eine App einzubinden. Doch Vorsicht: Hier wiedersprechen sich die beiden Rechtskollegen in ihren Ansichten. Denn dass eine App nicht die sicherste Möglichkeit ist, beschreibt Thomas Schwenke ausführlich in seinem Beitrag – um hier selbst nochmal am Ende mit einem kleinen Missverständnis aufzuräumen.

*Update 6. Februar 2013:

Mittlerweile hat sich auch ein Gericht mit den Massenabmahnungen der Kanzlei HWK im Auftrag des IT-Systemhauses auseinandergesetzt – und eine Entscheidung getroffen, die viele Betreiber von Fanpages auf Facebook nicht glücklich machen wird. So hat das LG Regensburg mit seinem Urteil vom 31. Januar 2013 entschieden (Az.: 1 HK O 1884/12), dass es nicht missbräuchlich sei, innerhalb einer Woche mehr als 180 Fanpages wegen Impressumsfehlern abzumahnen (die mit Hilfe einer entsprechenden Software „aufgespürt“ wurden) , da jede Fanpage verpflichtet sei, ein Impressum zu haben.

Mehr Infos und Hintergründe auch im Beitrag „Urteil im Fall Impressumsfehler auf Facebook-Fanpages: Massenabmahnungen nicht missbräuchlich“ hier auf dem Blog.

Weiterführende Informationen

Eine Antwort auf “Der Abmahnwelle trotzen: So setzt Ihr die Impressumspflicht bei Facebook, Google+, Twitter & Co. richtig um”

  1. Harald sagt:

    Bin bereits Anfang der Woche auf einen recht interessanten Beitrag gestoßen, der schon die Pflicht zum Facebook-Impressum an sich in Frage stellt (oder wenigstens das Urteil, das dazu geführt hat): https://www.readability.com/articles/oag3iuhb

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