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Glänzendes dunkles Haar, die Brille korrekt auf der Nase, eine hoch geschlossene Bluse, in der Hand ein Lehrbuch und dazu ein unschuldiger Blick. Die Frau auf dem Titel eines thailändischen Schulbuchs hat eigentlich nichts Anstößiges an sich und trotzdem hat das Cover des Mathematikbuchs für weltweites Gelächter und jede Menge Aufregung gesorgt. Die junge Dame ist nämlich keine unbescholtene Lehrerin sondern ein japanischer Pornostar. Da waren Eltern und Schulen natürlich nicht begeistert!

Mathe mal anders: Kurvendiskussion mit dem Pornostar

Viele Schüler empfinden Mathe als langweilig. In Thailand dagegen sorgte ein Mathebuch für Gelächter – denn auf dem Cover landete durch einen Fehler des Grafikers ein japanischer Pornostar.

Die Geschichte, wie der Pornostar aufs Schulbuch kam und die Frage, wer in solchen Fällen den Kopf hinhalten muss, stehen heute auf meinem Blog im Fokus.

Japanischer Pornostar auf thailändischem Schulbuch

3000 Exemplare des Schulbuchs waren bereits gedruckt, 2000 sogar schon an Schulen ausgeliefert, als das Missgeschick auffiel. Doch wie konnte es zu dazu kommen?

Das Foto ist in der Anfangssequenz eines …..sagen wir…… Erwachsenenfilms entstanden. Die Grafiker des thailändischen Verlags haben das Foto online gefunden und ohne weitere Recherche für die Covergestaltung verwendet. Um ehrlich zu sein, stellen sich mir alleine bei dem Gedanken schon die Nackenhaare auf: Stichwort Urheberrechtsverletzung!!

(Über die Folgen unrechtmäßig verwendeter Bilder habe ich übrigens in der Vergangenheit bereits hier in meinem Blog geschrieben.)

Den Erotikstar auf dem Schulbuch haben dann vergangene Woche einige Internetuser entdeckt und eine weltweite Medienwelle lauten Gelächters ausgelöst. Inzwischen hat sich der Schulbuchverlag zu Wort gemeldet, sich entschuldigt und versprochen, dass die Grafiker in Zukunft nur noch Bilder verwenden werden, die sie selbst geschossen haben. Die 3000 Exemplare werden natürlich neu gedruckt.

Wenn im Buch Chaos herrscht

Die Geschichte des japanischen Schulbuchs erinnert mich stark an einen anderen Fall, der vor einiger Zeit bei mir auf dem Schreibtisch gelandet ist. Zwar hat der nichts mit Erotikstars zu tun, aber ein Fehler im Buch hat dem Grafiker damals richtig Ärger bereitet.

Ein freiberuflicher Grafiker hat für einen österreichischen Fachverlag ein Buch über Automobil-Themen gestaltet und im Namen des Verlags eine Druckerei in Deutschland mit der Produktion der Bücher beauftragt. Bei einer späteren Nachproduktion sollte der Grafiker nur eine Kleinigkeit ändern und einen erneuten Druck von 1000 Stück beauftragen.

Der Grafiker muss haften

Dummerweise passierte dem Grafiker ein kleiner Fehler, er vertauschte ein paar Bilddateien und somit stimmten Bilder und Beschreibung auf einer Seite nicht zusammen. Bei der Nachkontrolle ist das nicht aufgefallen, da die Seite eigentlich nicht verändert werden sollte und somit auch nicht nachkontrolliert wurde.

Der Fehler wäre für den Grafiker richtig teuer gewesen, hätte er keine gute Berufshaftpflicht gehabt, denn: Denn die fehlerhaften Seite musste entfernt, eine neue nachgedruckt und eingebunden werden. Den Verlag kostete das ganze Szenario eine vierstellige Summe, die dieser natürlich vom Freiberufler zurückforderte. In diesem Fall hat der Versicherer das finanzielle Fiasko für den Grafiker abwenden können und die Schadenersatzforderung beglichen.

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