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Impressumspflicht bei Twitter? Zu eigen machen der verlinkten Tweets oder der Retweets? Viele offene Fragen, wenig verbindliche Antworten: Die Rechtsprechung hinkt bei der schnellen Verbreitung von Informationen und Services im Internet deutlich hinterher.

Haftungsrisiken bei Twitter, Facebook & Co

Auf der neuen „Spielwiese“ Social Media Marketing – insbesondere bei Twitter, Facebook & Co. – fehlt es an verbindlichen Informationen und ersten, richtungsweisenden Entscheidungen.

Das birgt speziell für Social Media Marketer und SEO / SEM Agenturen unkalkulierbare geschäftliche Risiken.

Rechtverletzung schnell passiert, Abmahnung prompt kassiert

Eine hohe Durchsatzrate, wenig Zeit für rechtliche Beurteilungen: Schnell können durch einen unbedachten Tweet, Reetweet oder eine Nachricht auf der Facebook-Pinnwand die Rechte eines Dritten verletzt werden. Während die Verantwortlichkeit auf dem eigenen Account relativ klar ist, wird bei einem Kunden-Account schnell die Schuldfrage gestellt – und aus Kundensicht gerne mit „die Agentur“ der „Dienstleister“ beantwortet.

Die Folge: Abmahnungen, Unterlassungen oder einstweilige Verfügungen, im schlimmsten Fall gar gerichtliche Auseinandersetzungen und Schadensersatzansprüche. Alles verbunden mit einem hohen Kostenrisiko, was vielen Internetdienstleistern nicht bewusst ist. Gerade einen Rechtsstreit mit namhaften, großen Unternehmen (Marken) oder Persönlichkeiten zahlen die wenigsten Dienstleister einfach mal so aus der Portokasse.

Risiken erkennen, rechtzeitig vorsorgen

Solche Vermögensschäden, aus denen dem Kunden oder einem anderen Dritten ein Vermögensnachteil entsteht, sind über so genannte Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen versicherbar.

Da der Haftpflichtversicherer auch die Kosten für die Abwehr von ungerechtfertigten Ansprüchen sowie die Ermittlung des gerechtfertigten Schadens übernimmt (passive Rechtsschutz-Komponente) kommt der Vermögensschadenversicherung eine bedeutende Rolle in der Absicherung der oben beschriebenen Restrisiken zu. Ein guter Versicherer übernimmt hierbei auch die Kosten für Anwälte, Gutachten, Zeugen und Gerichte – und natürlich auch den Schadenersatz in Höhe der versicherten Deckungssummen.

Mein Tipp:
Internetdienstleister sollten darauf achten, dass ihre Berufshaftpflicht-
versicherung auch eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung enthält. Je nach Tätigkeitsschwerpunkt sind hier spezielle IT-Haftpflicht oder Media-Haftpflicht Versicherungen empfehlenswert.

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