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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie gut, dass viele Stockarchive tolle Fotos zu erschwinglichen Preisen anbieten, die im eigenen Blog, auf Webseiten für den Kunden & Co. genutzt werden können. Doch der große „Bilderspaß“ hat auch Schattenseiten: Wer sich nicht an die Lizenz- und Nutzungsbedingungen der Portale hält, dem drohen rechtliche Konsequenzen. Und solche Verstöße können schnell passieren – denn die Nutzungsbedingungen der einzelnen Fotodatenbanken gehen teilweise weit auseinander. Das macht es für Nutzer schwer, sich im Lizenz- und AGB-Dschungel der Anbieter zurechtzufinden. So wundert es mich nicht, dass immer wieder (und vor allem: immer öfter) Schadenfälle bei mir landen, in denen Freiberufler wegen nicht eingehaltener Lizenzangaben abgemahnt werden – und das häufig gleich in mehreren Fällen…

Alles im Rahmen? Wer Stock-Fotos von Bilddatenbanken nutzen will, MUSS sich an Lizenz- und Nutzungsbedingungen halten. Ansonsten drohen kostspielige Abmahnungen.

Alles im Rahmen? Wer Stock-Fotos von Bilddatenbanken nutzen will, MUSS sich an Lizenz- und Nutzungsbedingungen halten. Ansonsten drohen kostspielige Abmahnungen.

Im Netz habe ich auf der Seite der IT-Recht Kanzlei aus München einen Artikel gefunden, der sich diesem Problem annimmt. Autor Fabian Karg „knöpft“ sich einige der bekanntesten Stockarchive vor und erklärt, auf welche Besonderheiten die Nutzer in punkto Lizenzangaben jeweils achten sollten. Mein Fundstück der Woche.

Wer sich nicht an Lizenzbestimmungen hält, wird zur Kasse gebeten

Bevor Autor Fabian Karg in seinem Artikel „So geht’s: Fotos von Pixelio, Fotolia, Aboutpixel etc. rechtskonform im Internet nutzen“ ans Eingemachte geht (nämlich die Lizenz- und Nutzungsbedingungen der einzelnen Stockarchive), gibt er eine kurze Einführung zum Thema Urheberrechte und Fotos.

Und das ist wichtig, um zu verstehen, was die Besonderheit bei Stockarchiven ist: Sie vergeben Unterlizenzen der Bilder des Fotografen an den Nutzer, der dadurch berechtig ist, das Foto zu verwenden. Vorausgesetzt natürlich, er hält sich an eine Reihe von verpflichtenden Vorgaben, von denen die Wichtigste wohl die Nennung des Urhebers ist.

Das macht die Sache allerdings nicht einfacher: Denn nicht nur die Lizenzbestimmungen unterscheiden sich individuell von Bildportal zu Bildportal, sondern auch hinsichtlich der Nennung des Urhebers gibt es Unterschiede.

Fotolia, Aboutpixel & Co.: Lizenzbestimmungen übersichtlich aufbereitet

Welche das sind und was es sonst noch zu beachten gibt, fasst der juristische Mitarbeiter zusammen – und zwar für die bekannten Agenturen (Stand 19. Dezember 2012):

  • Pixelio
  • Fotolia
  • Project Fotos
  • Aboutpixel
  • Dreamstime und
  • Shutterstock.

Was ich richtig gut finde: Dabei erfährt der Leser nicht nur, WO er den Bildhinweis anbringen muss, sondern auch, WIE der auszusehen hat – welche Angaben also zwingend verpflichtet sind.

Wusstet Ihr beispielsweise, dass der Bildnachweis von Werken der Plattform Pixelio unter oder auf dem Bild gesetzt werden muss, zumindest jedoch auf der Seite mit dem Foto – wobei Fotolia es auch erlaubt, den Bildnachweis im Impressum anzugeben?

Ehrlich gesagt: Mir war vor Lektüre des Artikel auch nicht bewusst, wie gravierend sich die einzelnen Portale zum Teil voneinander in ihren Nutzung- und Lizenzbestimmungen unterscheiden.

Fazit: Für JEDEN, der Bilder von Stockarchiven verwendet (auf der eigenen Homepage, in einem Webshop für den Kunden, auf dem eigenen Blog, etc.) ist der Artikel „So geht’s: Fotos von Pixelio, Fotolia, Aboutpixel etc. rechtskonform im Internet nutzen“ der IT-Recht Kanzlei eine gute und praktische Orientierungshilfe, die einen ersten Einblick ins Thema gibt.Was der Beitrag nicht ersetzt: Die aktuell gültigen Lizenzbestimmungen des entsprechenden Bildportals, von dem Stock-Images genutzt werden sollen, selbst ausführlich zu lesen. Lieber zweimal Nachfragen bei Unklarheiten, denn bei Abmahnungen wegen Bildrechtsverletzungen kann es richtig teuer werden…

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